Ihre Nachrichten und Infos aus Ravensburg und der Region|Montag, September 23, 2019
Sie befinden sich: Home » Aktuelles » Towertars erkämpfen gegen Freiburg späten Sieg

Towertars erkämpfen gegen Freiburg späten Sieg 
mit Bildergalerie

Einen heißen, aber insgesamt sehr fair geführten Kampf haben sich am Sonntagabend die Towerstars und die Wölfe des EHC Freiburg geliefert. Am Ende gelang den Towerstars ein Sieg, der trotz des späten Zeitpunkt des entscheidenden Treffers spielerisch in Ordnung ging.  Bildergalerie vom Spiel

Die Towerstars hatten sich nach dem unglücklichen 5:7 in Bietigheim viel für dieses dritte Heimspiel der neuen Hauptrunde vorgenommen und durften nach knapp acht Minuten die 1:0 Führung bejubeln. Sören Sturm hatte auf rechter Position freie Schussbahn, der Puck prallte zunächst von der Beinschiene des Freiburger Torhüters ab und beim Versuch vor dem heranstürmenden Brian Roloff zu retten, bugsierten sich die Gäste den Puck gar selbst ins eigene Tor. Den Towerstars konnte das freilich egal sein, sie hatten vehement auch auf diese frühe Führung hingearbeitet.

Allzu lange hatte diese aber nicht Bestand. Freiburg unterstrich die Ambitionen eines der konterstärkten Teams der Liga nur 63 Sekunden später, als Julian Airich auf rechts durchbrach und den in zentralem Laufweg postierten Enrico Saccomani bediente. Jonas Langmann hatte gegen den cleveren Rückhandschlenzer keine Abwehrchance. Den Towerstars schien dieser Gegentreffer überhaupt nicht zu schmecken, in den Folgeminuten liefen die zuvor schnell aufgebauten Angriff überhaupt nicht mehr flüssig durch. Dazu gesellten sich in der 14. Spielminute auch gleich zwei Strafzeiten von Daniel Schwamberger und Raphael Kapzan. Die doppelte Überzahl dauerte gerade einmal 11 Sekunden, dann hatte Chris Billich eine starke Kombination auch schon zur 2:1 Führung für Freiburg über die Linie gelenkt. Die Towerstars reagierten trotzig und bekamen ihre Chancen, leider konnten diese wieder einmal nicht genutzt werden. Brian Roloff schob beispielsweise den Puck 21 Sekunden vor der ersten Pausensirene aus kurzer Distanz am leeren Tor vorbei.

Im zweiten Spielabschnitt drückten die Oberschwaben noch mehr aufs Tempo, allerdings taten sie sich schwer mit der kompakt agierenden Freiburger Defensive, die geschickt auch die eigene blaue Linie dichtmachte. Auch wenn das Spiel jetzt nicht mehr so qualitativ anzuschauen war, war die Freude über den 2:2 Ausgleich in der 34. Minute groß. Adam Lapsanky wurde im richtigen Moment von Jakub Svoboda bedient und sein ansatzloser Schlenzer landete unhaltbar im linken Eck.  Danach passierte nicht mehr allzu viel bis zur zweiten Pause.

Dann der Schlussabschnitt, in dem beide Teams offensichtlich spürten, dass das Spiel jederzeit in die eine, aber auch andere Richtung kippen kann. Die Towerstars sollten hier zunächst die Initiative ergreifen und nach nur 89 Sekunden wurde das belohnt. Wieder war es der starke Verteidiger Sören Sturm, der sich effektiv in den Angriff mit einschaltete und den Puck zum 3:2 über die Linie bugsierte. Bis dieser Treffer Anerkennung fand, mussten sich die Towerstars samt Zuschauer aber noch etwas gedulden. Die Unparteiischen signalisierten recht schnell, dass sie den Treffer aufgrund der Freiburger Proteste wegen eines Schlittschuhtors noch einmal per Videobeweis kontrollieren wollten. Doch der Treffer war korrekt, Sören Sturm hatte weder eine Kickbewegung, noch sonstige Aktion in Richtung Puck vollzogen.

Nicht gerade glücklich präsentierte sich die Ravensburger Defensive aber weitere eineinhalb Minuten später. Die Towerstars waren immer einen Schritt zu spät am Gegenspieler dran, auch hatte der hinter dem Tor lauernde Chris Billich alle Zeit der Welt Towerstars Keeper Jonas Langmann auch noch mit einem Bauerntrick zu vernaschen – 3:3.

Danach drückten beide Teams vehement auf den nächsten Treffer und auch wenn der zweite Spielabschnitt phasenweise an Klasse verlor, nahm das Spiel jetzt wieder viel Fahrt auf. Eventuell hatte der eine oder andere der 2400 Zuschauer sich schon auf eine Verlängerung eingestellt, doch dazu kam es nicht mehr. Knapp zwei Minuten standen noch auf der Uhr, als Jakub Svoboda mustergültig in zentraler Position angespielt wurde. Der tschechische Stürmer zog sofort ab und der Puck rutschte dem Freiburger Torhüter zunächst durch die Schoner und dann gemächlich über die Linie. Das 4:3 war geschafft und auch wenn die Gäste den Torhüter noch einmal vom Eis holten und einen zusätzlichen Feldspieler einsetzen, waren die drei Punkte am Ende gebucht.

Bereits am Dienstag treffen beide Mannschaften erneut aufeinander, dann allerdings in Freiburg.

Print Friendly, PDF & Email

Unser Webseitenangebot setzt Cookies ein, damit Ihnen ein optimiertes Surfen ermöglicht wird. Zudem kann die Schaltung von Werbeflächen zielgerichtet auf Ihre Interessen abgestimmt werden. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite sind Sie mit der Verwendung von "Cookies" einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen