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Towerstars verlieren in Dresden 

Eine unkonzentrierte Phase im zweiten Spielabschnitt hat die Towerstars beim Gastspiel in Dresden durchaus mögliche Punkte samt Tabellenführung gekostet. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger unterlag knapp mit 2:3.

Wie befürchtet mussten die Oberschwaben ohne ihren Topscorer Andreas Driendl planen, der aufgrund einer Halsentzündung pausieren musste. Im ersten Spielabschnitt kamen die Towerstars zunächst überhaupt nicht in Rhythmus und sie gerieten ordentlich unter Druck. Allerdings stand nach rund sieben Minuten eine Ravensburger Führung auf der Anzeigentafel. Einen Patzer von Eislöwen Torhüter Marco Eisenhut hinter dem Tor nahm Tim Brunnhuber dankend an und schob ohne Mühe zum 0:1 ein. Es folgten dann Phasen, in denen die Partie ausgeglichen war, optisch und aufgrund der Vielzahl von klaren Chancen gehörte das Drittel aber klar den Hausherren.

Im zweiten Abschnitt sollte sich das aber klar ändern. Die Towerstars überstanden eine aus dem ersten Drittel übernommene Strafe schadlos und übernahmen die Kontrolle im Spiel. Minutenlang setzten sie sich in der gegnerischen Zone fest. Was fehlte war allerdings der zweite Treffer. Robbie Czarnik traf in Überzahl aus der zweiten Reihe nur die Latte, gleiches Schicksal erlitt Mathieu Pompei im späteren Verlauf des Mitteldrittels.

Bitter aus Ravensburger Sicht, denn die Gastgeber zeigten sich auf der Gegenseite deutlich konsequenter im Abschluss. In der 30. Spielminute schloss Nick Huard einen Dresdner Angriff zum 1:1 Ausgleich ab, 44 Sekunden später hielt Sebastian Zauner die Schlägerkelle in einen scharfen Querpass vor das Tor. In beiden Fällen war die Abstimmung in der Defensive den entscheidenden Tick zu spät dran.

Noch dicker kam es in der 34. Minute. Martin Kokes musste wegen Bandenchecks auf die Strafbank, das daraus resultierende Powerplay veredelte Jordan Knackstedt mit einem satten Schuss ins rechte Kreuzeck zum 3:1. Dabei bleib es bis zum zweiten Pausengong.

Im Schlussdrittel bündelten die Towerstars noch einmal alle Kräfte und kämpften sich ins Spiel. Aufgrund der etwas offeneren Abwehr kam Dresden zwar durchaus zu guten Möglichkeiten, mehr und mehr drängten aber die Towerstars auf den Anschlusstreffer. Der fiel auch tatsächlich und ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als viele der Zuschauer in der Dresdner Energieverbund-Arena die Partie schon durch sahen. Mathieu Pompei bekam drei Minuten vor Schluss eine sicherlich umstrittene zwei Minuten Strafzeit aufgebrummt, doch David Zucker nutzte ein 2-1 Break eiskalt zum 3:2 Anschlusstreffer.

Noch war genügend Zeit auf der Uhr, ein Punkt und eine Overtime durchaus in Reichweite. Towerstars Torhüter Jonas Langmann machte eineinhalb Minuten vor dem Ende einem sechsten Feldspieler Platz, doch letztlich wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.

Durch die gleichzeitigen Siege der punktgleichen Konkurrenten Kaufbeuren und Weißwasser mussten sich die Towerstars mit dem dritten Platz anfreunden. Die große Chance, sich die Tabellenführung wieder zurück zu holen, gibt es am Sonntag. Dann kommt es um 18.30 Uhr in der CHG Arena zum Oberschwaben-Allgäu Derby gegen den neuen Tabellenführer ESV Kaufbeuren.

Aufgrund des großen Interesses an diesem Spiel wird unbedingt der Kartenvorverkauf empfohlen, beispielsweise am Samstag von 10 bis 13 Uhr im Fanshop in der Marktstraße 41 oder bei anderen VVK-Partnern von Reservix. Über den Reservix Online-Dienst print@home kann man sich sein Ticket gegen eine geringe Service-Gebühr auch bequem zu Hause ausdrucken lassen oder den Code vom Smartphone Display am Einlass abscannen lassen.

0:1 07:16 Brunnhuber (Kornelli, Hinse ) 1:1 28:43 Huard (Knackstedt , Kramer) 2:1 29:27 Zauner (Pielmeier, Reed) 3:1 33:40 Knackstedt (Heywood, Reed, 5:4) 3:2 57:29 Zucker (Czarnik, Kokes, 4:5). Strafminuten: Dresden 6, Ravensburg 12, Zuschauer 2313

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