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Towerstars siegen in Freiburg 


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Dank einer starken kämpferischen Leistung haben die Towerstars einen knappen, aber durchaus verdienten Erfolg beim EHC Freiburg gefeiert.

Beide Teams agierten vom Start weg mit hohem Tempo, zu ersten Torchancen kam es aber erst in der dritten Spielminute. Freiburgs Enrico Saccomani scheiterte an Towerstars Keeper Jonas Langmann, im direkten Gegenzug blieb dann Freiburgs Torhüter Jimmy Hertel Sieger beim Alleingang von Daniel Pfaffengut. Ab der 5. Spielminute erhöhten die Oberschwaben sichtlich die Schlagzahl und nach zwei schnellen Pässen hatte Vincenz Mayer die Führung auf dem Schläger. Er war allerdings weit an den linken Pfosten abgedrängt, Wölfe Torhüter Jimmy Hertel machte die kurze Ecke dicht.

Leider genau in die beste Phase der Towerstars im ersten Abschnitt platzte dann die Freiburger Führung. Bei einem Schuss von Babtista herrschte viel Verkehr vor dem Ravensburger Tor und die Scheibe schlug im linken Eck zum 1:0 für die Wölfe ein.

Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger spielte trotz des Rückschlags konzentriert weiter und stellte den dem Spielverlauf auch entsprechend verdienten Ausgleich her. In der 17. Minute waren die Oberschwaben in numerischer Überzahl, nur 28 Sekunden brauchte die erste Powerplay-Reihe für die Verwertung. David Zucker traf mit einem platzierten Schuss aus dem Rückraum zum 1:1. Dabei bleib es auch bis zur ersten Pause.

Der zweite Spielabschnitt zeigte dann ein anderes Bild. Das Vorchecking wurde forciert und die Scheibe noch schneller aus der eigenen Zone gespielt. Die Folge ließ nicht allzu lange auf sich warten. Thomas Merl brach auf linker Seite durch und sein Handgelenkschuss fand den Weg durch die Schoner von Hertel ins Tor. Die Towerstars waren danach teils drückend überlegen, die Minuten nach dem Führungstreffer spielte sich das Geschehen meist in der Zone der Gastgeber ab. Nur vereinzelt tauchte Freiburg vor dem Ravensburger Tor auf, viele Schüsse auf das eigene Tor ließen die Oberschwaben aber nicht zu.

Möglichkeiten auf den Ausbau der Führung gab es zahlreich, von den klaren optischen Vorteilen und dem Schussverhältnis von 13:4 konnten sich die Towerstars allerdings nichts kaufen. So ging es mit der zwar verdienten, aber nur hauchdünnen 2:1 Führung in die zweite Pause.

Zu Beginn des Schlussabschnitts versuchten die Ravensburger Cracks sofort an ihr druckvolles Spiel zuvor anzuknüpfen. Doch alsbald drehten die Freiburger Wölfe den Spieß um und die Towerstars gerieten ordentlich in Bedrängnis. Erschwerend hinzu kamen eine Serie von Strafzeiten. Immer kurz vor Ablauf der zwei Minuten schnellte der Arm der Unparteiischen erneut nach oben. Vier Minuten und 18 Sekunden wehrten sich die Penaltykilling Teams erfolgreich, doch dann war es passiert. Ein noch abgefälschter Schuss aus der zweiten Reihe schlug unhaltbar hinter dem sichtlosen Jonas Langmann zum 2:2 ein, alles war also wieder offen.

Die Towerstars gaben den Gastgebern aber keine Gelegenheit, weiteren Schwung durch den Ausgleichstreffer mitzunehmen. Sie ließen die Scheibe druckvoll durch die gegnerische Zone laufen und nahmen das Tor von Ex-Towerstars Keeper Jimmy Hertel mächtig unter Beschuss. Prompt wurden die Wölfe dadurch zu einer Strafzeit verleitet. Viereinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war das natürlich eine gute Gelegenheit, eine Vorentscheidung herbeizuführen.

Das Powerplay lief gut und exakt im Moment, als Marc Wittfoth von der Strafbank zurückeilte, hämmerte Ondrej Pozivil die Scheibe zum 2:3 in die Maschen. Zweieinhalb Minuten waren noch zu spielen und diese spielten die Schützlinge von Jiri Ehrenberger letztlich souverän zu Ende.

„Über die gesamte Spieldistanz gesehen denke ich, dass der Sieg mit einem Tor Unterschied so auch in Ordnung geht“, sagte ein hochzufriedener Towerstars Coach Jiri Ehrenberger.

1:0 09:15 Baptista (Neher ,Saccomani)  1:1 16:30 Zucker (Supis, Driendl, 5:4) 1:2 24:06 Merl (Pozivil) 2:2 48:22 Brückmann (Meyer, Moser, 5:4) 2:3 57:36 Pozivil (Mayer, Czarnik) Strafminuten: Freiburg 6, Ravensburg 6 plus 10 Disz. Dronia, Zuschauer: 2453

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