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Towerstars reisen dezimiert nach Bremerhaven 

Wenn die Towerstars am frühen Freitagmorgen nach Bremerhaven aufbrechen, wird der Teambus äußerst überschaubar gefüllt sein. Nachdem die schlechten Nachrichten im Laufe der Woche nicht abrissen, drohen neben dem ohnehin fehlenden Mathieu Tousignant weitere vier Spieler auszufallen.

Stephan Vogt und Simon Sezemsky plagten Probleme im Leisten- und Adduktorenbereich, dazu musste Brandon MacLean am Donnerstagmorgen das Training vorzeitig abbrechen, er hatte Schmerzen in der Rippengegend. Bei MacLean gilt eine Pause am Wochenende weitgehend sicher, bei Vogt und Sezemsky werden jeweilige MRT-Untersuchungen Klarheit darüber bringen, ob das dicke Fragezeichen hinten Einsätzen gestrichen werden kann oder ob eine Pause erforderlich ist. Zu allem Überfluss musste sich auch noch Torhüter Matthias Nemec wegen einer grippeähnlichen Erkältung und Angina abmelden, er ist bis Sonntag krankgeschrieben und wird damit das komplette Wochenende ausfallen. Bei der Aufstellung ist daher Flexibilität gefordert, lediglich die erste Sturmreihe wird wohl in unveränderter Form agieren.

Für die beiden schweren Spiele am Wochenende ist die Aussichten freilich nicht gerade vielversprechend, doch die Towerstars müssen und wollen gerade deshalb hart um die Punkte kämpfen. „Wir können es leider nicht ändern, zudem haben wir die Qualität im Team, um uns einem harten Kampf zu stellen“, sagte Towerstars Trainer Daniel Naud beim Pressegespräch nach dem Donnerstagstraining. Es gilt die volle Konzentration auf das eigene Spiel, man will sich auch nicht von den Rahmenbedingungen der jeweiligen Gegner zu stark beeinflussen lassen. Beispielsweise gab es bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven, Gegner im Auswärtsspiel am Freitagabend“, einen doch sehr überraschenden Trainerwechsel. Nach mehreren Niederlagen in den letzten Wochen wurde Ben Doucet gegen den zuvor in Dresden tätigen Thomas Popiesch ausgetauscht. Jetzt hofft man beim Tabellenzweiten natürlich auf den vielzitierten Trainerwechsel-Effekt.

Nicht minder schwer wird auch das Heimspiel am Sonntag. Hier ist der Tabellenelfte Kaufbeuren zu Gast. Nach elf Niederlagen ohne Punkt sind die Allgäuer wieder in die Abstiegszone gerutscht und dementsprechend streben Trainer Mike Muller und sein Team natürlich eine Trendwende an. Wie gefährlich die Allgäuer agieren können, zeigten die drei Hinspiele, die jeweils an den ESVK gingen. „Diese Spiele müssen abgehakt sein“, sagt Towerstars Coach Daniel Naud. „Wenn wir uns 60 Minuten voll auf unser Spiel konzentrieren, diszipliniert sind und jeder zu 100 Prozent seinen Einsatz bringt, können wir jeden Gegner auch bei angeschlagener Personallage schlagen“, sagt Towerstars Trainer Daniel Naud. Die Towerstars und der Funktionärsstab hofft auch, dass die Zuschauer auf den Rängen zahlreich und lautstark und der notwendige Unterstützung das Team bedingungslos unterstützen.

Tickets für Sonntag gibt es bei den bekannten VVK-Stellen von ReserviX, im Fanshop in der Markstraße, als print@home unter www.reservix.de und auch noch an der Abendkasse. Wer eventuell aus gesundheitlichen oder anderen Hinderungsgründen nicht selbst zum Spiel kommen kann, findet mit der Live-Übertragung über auf www.sprade.tv eine attraktive Alternative. Das gilt natürlich auch für das Auswärtsspiel am Freitagabend in Bremerhaven. Dieses Spiel lässt sich auch im „Restaurant 1881“ gerne auch gemeinsam verfolgen.

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