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Towerstars lassen zu viele Chancen liegen 

Die Ravensburg Towerstars haben das Wochenende mit der mageren Ausbeute von nur einem Punkt abgeschlossen. Gegen die Dresdner Eislöwen gab es am Sonntagabend ein 2:3 Niederlage nach Verlängerung. In einem insgesamt engen Spiel gelang den Oberschwaben erst in der Schlussminute der 2:2 Ausgleich.

Nach ihren jeweiligen Niederlagen am Freitag waren beide Mannschaften unter Erfolgsdruck. Es überraschte daher nicht, dass gleich einmal hohes Tempo vorgelegt wurde. Bereits nach 20 Sekunden hatte Robin Just die Führung für die Hausherren auf dem Schläger, als Sturmpartner Mathieu Pompei an der rechten Bande ein Laufduell gewann und querlegte. Dresdens Torhüter Marco Eisenhut parierte jedoch genauso glänzend wie eineinhalb Minute später Gegenüber Jonas Langmann. Hier sortierte sich die Ravensburger Abwehr zu spät in der Rückwärtsbewegung und zwei gegnerische Stürmer tauchten frei vor dem Tor auf.

Längere Zeit sollten sich beide Teams dann neutralisieren, bis eine Strafzeit den entscheidenden Unterschied machte. Die Pässe liefen schnell und direkt durch das Drittel der Gäste und David Zucker traf aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Towerstars.

Die Führung hatte aber nur dreieinhalb Minuten Bestand. In dieser Szene waren die Gäste in numerischer Überzahl, Martin Davidek nahm am linken Bullykreis einen Diagonalpass direkt zum 1:1 ab. Zwar hatten die Towerstars danach die klareren Chancen, die blieben bis zur ersten Pause allerdings ungenutzt.

Der zweite Spielabschnitt bot zwar keine Treffer, dafür aber ein abwechslungsreiches Spiel. Die Towerstars hatten bei den Spielanteilen sicher die Nase vorne und waren in einigen Phasen der erneuten Führung sicher näher. In der 31. Minute hätten Robin Just und Mathieu Pompei bei einem 2-1 Konter vielleicht sogar das 2:1 machen müssen. Der finale Pass vor dem Tor versprang allerdings und Just säbelte über die Scheibe. Auch die Dresdner Eislöwen tauchten immer wieder überfallartig vor dem Ravensburger Tor auf, über mangelnde Beschäftigung brauchte sich so auch Ravensburgs Torhüter Langmann nicht beschweren.

Den Schlussabschnitt begannen die Oberschwaben in numerischer Überzahl, trotz einiger Einschussmöglichkeiten blieb das Powerplay aber letztlich ohne Ertrag – mit nachhaltiger Wirkung. Kaum waren die Gäste wieder komplett, schlug die Scheibe im Tor von Jonas Langmann ein. Uplegger nahm bei einem Handgelenkschuss genau Maß und traf zur Dresdner Führung. Von diesem Schock musste sich das Team von Coach Jiri Ehrenberger längere Zeit erst einmal erholen. Es kam aber immer mehr Tempo zurück in die Angriffe, doch Eisenhut im Gästetor war auf dem Posten.

In der Schlussphase nahmen die Towerstars aber noch einmal alle Moral zusammen und das Engagement wurde belohnt. Gerade als Torhüter Jonas Langmann in der Schlussphase einem sechsten Feldspieler Platz machte, nahm Olivier Hinse einen Querpass entschlossen ab und traf zum vielumjubelten 2:2 Ausgleich.

Der Zusatzpunkt musste in der Overtime vergeben werden, hier war der Spuk nach eineinhalb Minuten beendet. Eislöwen Stürmer Christian Billich war auch von zwei Ravensburger Akteuren vor dem Tor nicht zu bremsen und drückte zum entscheidenden 2:3 ein.
1:0 07:30 Zucker (Pompei, 5:4) 1:1 11:01 Davidek (Kramer, Pujacs, 5:4); 1:2 42.20 Uplegger (Palka, Postel), 2:2 59:04 Hinse (Sturm, Just), 2:3 61:29 Billich (Höller,Pujacs) Strafminuten: Ravensburg 6, Dresden 10, Zuschauer: 2394
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