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Towerstars finden gegen Tigers kein Rezept 

Auch im zweiten Auswärtsspiel in Bayreuth mussten die Towerstars dem Gegner die Punkte überlassen. Das Team von Trainer Toni Krinner unterlag letztlich mit 1:3.

Die Oberschwaben taten sich schon im ersten Spielabschnitt äußerst schwer, die gut postierte Defensive der Gastgeber zu durchdringen. Fast schon symptomatisch war da der Umstand, dass Mathieu Tousignant eine Riesenchance nach vier Minuten in numerischer Unterzahl zu verbuchen hatte. Aus der rechten Rundung angespielt stand er völlig frei vor dem Bayreuther Tor, konnte die Scheibe allerdings nicht am aufmerksamen Tigers-Torhüter Tomas Vosvrda vorbeischieben. Danach hatten die Gastgeber klar mehr vom Spiel und das 1:0 durch Lukas Fröhlich nach 12 Minuten war die Folge. Busch hatte nach einem Antritt quer durch das Ravensburger Drittel aus der Drehung aufs Tor geschlenzt, die Scheibe wurde von Fröhlich vor dem Torraum noch abgefälscht. Drei Minuten später hatten die Towerstars in numerischer Überzahl die Möglichkeiten zum Ausgleich, doch die zwei Minuten verstrichen letztlich erfolglos. Durchaus bitter, denn nur wenig Zeit verstrich bis zum 2:0 der Hausherren. Völlig freistehend vor dem Ravensburger Tor vergessen, traf Ivan Kolozvary, allerdings war dieses Tor höchst umstritten. Deutlich vor dem Überschreiten des Pucks über die Linie war das Tor noch überdeutlicher verschoben. Dabei traf Jonas Langmann nicht einmal eine Schuld, denn die Verankerung war schon zuvor mehrfach defekt und das Spiel musste unterbrochen werden. Nach Sichtung des Videobeweises fand der Treffer aber dennoch seine Anerkennung.

Im zweiten Spielabschnitt sollte es für die Oberschwaben dann besser laufen, man gewann mehr Präsenz in der gegnerischen Zone und Tigers Torhüter Tomas Vosvrda hatte jetzt auch deutlich mehr Arbeit. Das alleine reichte jedoch nicht, oftmals herrschte vor dem gegnerischen Torraum zu viel Verkehr oder die Schüsse waren dann nicht entschlossen genug. Ein klares Zeichen in Richtung spannendes Schlussdrittel setzte dann fünf Minuten vor der Pause doch noch Norman Hauner. Durch eine schnelle Weiterleitung von Brian Roloff an der eigenen blauen Linie war ein 3:1 Break entstanden, Hauner vollendete selbst.

Die Hoffnung, die Towerstars könnten im Schlussabschnitt den Druck auf das gegnerische Tor aufrecht erhalten, erfüllten sich leider nicht. Wieder standen die Gastgeber effektiv an der blauen Linie und auch tief gespielte Scheiben fanden nicht die gewünschte Wirkung. Die Towerstars verzettelten sich mehr und mehr auch schon beim Spielaufbau und als in der 52. Minute mit Norman Hauner und Philipp dePaly zeitgleich zwei Ravensburger Akteure auf die Strafbank mussten, kam es zur Vorentscheidung. Michael Bartosch, der schon kurz zuvor Jonas Langmann zu einer sehr guten Reaktion aus kürzester Distanz zwang, stand wurde zwar bedrängt, konnte aber dennoch die Schlägerkelle entscheidend zum Puck schieben. Der Torschütze stand hier zwar im Torraum, allerdings konnten die Unparteiischen bei der Sichtung der Videosequenzen keine Behinderung des Torhüters erkennen und der Treffer zählte. Damit war die Partie entschieden, Bayreuth kämpfte verbissen und letztlich erfolgreich dagegen, dass die Towerstars als letztes Mittel vielleicht noch einmal den Torhüter vom Eis nehmen konnten.

1:0 11:55 Fröhlich (Busch , Marsall ) 2:0 17:06 Kolozvary (Bartosch ,Geigenmüller), 2:1 34:31 Hauner (Roloff ), 51:47 (5:3) Bartosch ( Kolozvary , Potac), Strafminuten: Bayreuth 6, Ravensburg 8, Zuschauer: 1926
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