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Towerstars finden auch gegen Heilbronn den Weg zum Sieg 


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Die Ravensburg Towerstars haben ein hochklassiges Spiel gegen die Heilbronner Falken in der Verlängerung für sich entschieden. Das Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten, denn nach einem 0:2 Rückstand gelang dem Team von Trainer Jiri Ehrenberger erst in der Schlussminute der hochverdiente Ausgleich.

Gegenseitiges Abtasten gehörte definitiv nicht zur taktischen Ausrichtung beider Mannschaften. Sofort ging die Partie zwischen dem Tabellenzweiten und -sechsten munter hin und her und beide Torhüter brauchten sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Vor allem nicht Falken Torhüter Mirko Pantkowski, der zwischen der fünften und achten Minute aufgrund von Strafzeiten nur drei Mitspieler vor sich hatte. Die Towerstars nahmen das gegnerische Tor mächtig unter Beschuss, doch der Führungstreffer blieb den Oberschwaben verwehrt.

Auch in der Folgezeit war die Partie in den meisten Phasen ausgeglichen, den Towerstars konnten jedoch die klareren Möglichkeiten zugesprochen werden. Kaufen konnten sich die Oberschwaben davon allerdings nichts, denn der Spielstand kippte in der Schlussphase des ersten Abschnitts in Richtung der Gäste. In der 17. Spielminute schloss Roope Ranta nach starker Vorarbeit von Greb Gipson unhaltbar und aus kurzer Distanz zum 0:1 ab. 47 Sekunden vor der ersten Pause legte Heilbronn dann sogar zum 0:2 nach. Gerade waren die Gäste nach einer Strafzeit wieder komplett, da nutzten sie ein Abstimmungsproblem der Ravensburger Defensive zum 0:2. Diesmal war Derek Damon der Torschütze, nachdem Patrick Kurz in der rechten Rundung den Pass vor das Tor bringen konnte.

Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger konnte sich in der Kabine neu sortieren und kam zielstrebig aufs Eis zurück. Aufgrund der strengen Linie der Hauptschiedsrichter Martin Holzer und Alexander Singer hagelte es eine Strafzeit nach der anderen, jetzt waren vor allem die Specialteams und nicht zuletzt die Torhüter gefragt.

Die Gastgeber boten eine starke kämpferische Leistung, doch der Puck wollte einfach nicht ins gegnerische Tor – zumindest nicht bis zur 36. Spielminute. Robbie Czarnik nahm in Überzahl den Querpass direkt ab und der Puck schlug flach zum 1:2 Anschlusstreffer ein. Dieser tat den Oberschwaben und auch der Stimmung auf den Rängen natürlich gut, die Towerstars waren jetzt drückend überlegen. Doch wieder schien das gegnerische Gehäuse wie vernagelt.

Dann der Schlussabschnitt, der an Dramatik kaum zu überbieten war. Die Towerstars hatten viel Tempo im Spiel und ließen einen Angriff nach dem anderen auf das Heilbronner Tor rollen. Nach knapp fünf Minuten entlud sich eine enorme Portion an Anspannung auch auf den Tribünen, als David Zucker aus spitzem Winkel den Puck dem Torhüter in die Beinschienen drückte und dieser am zurück ruschten war. Euphorischer Jubel, doch Heilbronn protestierte. Berechtigt, wie sich beim anschließenden Videobeweis zeigen sollte. Der Puck hatte die Torlinie nicht überschritten und es blieb beim 1:2.

Die Towerstars drückten weiter und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Chancen. Doch entweder fehlten die berühmten Zentimeter oder der Falken Torhüter hatte irgendeinen Ausrüstungsgegenstand im Weg. Das verstärkte Drängen der Towerstars auf den Ausgleich hatte zugleich den Effekt, dass Heilbronn immer wieder zu brandgefährlichen Kontern kam. Doch Jonas Langmann war stets auf dem Posten.

Den Towerstars schien die Zeit davon zu laufen, nicht gerade vielversprechend gestaltete sich auch die Schlussphase. Thomas Merl bekam dreieinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eine Strafzeit aufgebrummt. Heilbronn hatte einige gute Möglichkeiten, den Sack vermeintlich zuzumachen, doch die Towerstars rackerten sich aufopferungsvoll über diese Unterzahlsituation hinweg. Kaum wieder komplett warfen sie alles nach vorne. Exakt eine Minute vor Ende machte Jonas Langmann einem sechsten Feldspieler Platz, 15 Sekunden später entbrannte der Jubel auf dem Eis und den Tribünenrängen. Auf rechter Seite schlenzte Kapitän Vincenz Mayer in Richtung Tor, Daniel Pfaffengut verdeckte dem Falken-Torhüter im richtigen Moment die Sicht und der hochverdiente Ausgleich war perfekt. Beim 2:2 sollte es bleiben und die Verlängerung stand an.

Dort knisterte die Spannung noch stärker, bereits nach 51 Sekunden schienen die Gäste durch einen Lattenknaller um Millimeter nahe am Siegtreffer. Auf der Gegenseite hatten die Towerstars durch zwei Solos die Entscheidung auf dem Schläger. Nicht wenige Zuschauer hatten beim Blick auf die Spieluhr bereits das nervenaufreibende Penaltyschießen vor Augen, doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Pawel Dronia nutzte den Platz bei 3-3 Feldspielern mit einem entschlossenen Angriff aus, spielte auf rechts zu Ilkka Pikkarainen und dessen Schlenzer konnte Pantkowski nur abprallen lassen. Pawel Dronia drückte die Scheibe im Nachschuss dann zum entscheidenden 3:2 ins Tor.

Der siebte Sieg im siebten Spiel war geschafft, dass die Towerstars den ersten Punkt der Saison liegen ließen, war in Anbetracht des Spielverlaufs und nicht zuletzt des starken Gegners Nebensache.

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