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Towerstars feiern verdienten Sieg über Freiburg 

Die Ravensburg Towerstars haben am Freitagabend den zweiten Sieg im zweiten Hauptrundenspiel eingefahren. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger musste zwar erst einen 1:2 Rückstand nach dem ersten Spieldrittel drehen, überzeugte aber erneut durch eine geschlossene Teamleistung und sehenswert vorgetragene Angriffe.

Weder die Towerstars, noch die Gäste aus Freiburg hatten ein anfängliches Abtasten in ihrer taktischen Ausrichtung. Sofort ging es mit viel Tempo in Richtung gegnerisches Tor, das sorgte von Beginn an für ein attraktives Spiel mit nur ganz wenigen Unterbrechungen. Dieses lief auch überdurchschnittlich diszipliniert ab, erst in der 16. Spielminute mussten die Unparteiischen eine Strafzeit ausprechen.

Bei den hochkarätigen Tormöglichkeiten hatten die Towerstars in den ersten zehn Spielminuten die Nase vorne. Daniel Pfaffengut und Martin Kokes sahen sich in der 5. und 6. Minute in guten Einschussmöglichkeiten, Thomas Merl und Andreas Driendl prüften in der 11. und 12. Spielminute den Ex-Towerstars Torhüter Matthias Nemec. Auch die Gäste aus dem Breisgau kamen zu Torchancen, doch die Ravensburger Abwehr arbeitete insgesamt gut in der eigenen Zone und leistete für ihren Torhüter solide Unterstützung.

Dass die Oberschwaben in der 14. Minute in Führung gingen, hatte sich mehr und mehr abgezeichnet. Martin Kokes schlenzte die Scheibe direkt vor der Freiburger Bank in Richtung Tor und vom Stock von Thomas Merl entscheidend abgefälscht flitzte der Puck zum 1:0 ins Netz. Die Hauptschiedsrichter konsultierten zwar den Videobeweis, doch alle Zweifel wurden beseitigt.

Die Führung hatte allerdings nur 61 Sekunden Bestand. Die Towerstars Abwehr war zu weit aufgerückt und geriet in einen 2:1 Konter, Jannik Herm schloss diesen am rechten Pfosten eiskalt zum 1:1 Ausgleich ab. Dieser Treffer verlieh den Gästen mächtig Selbstvertrauen, die Towerstars gerieten jetzt verstärkt in Bedrängnis. Fünf Sekunden nachdem Martin Kokes von der Strafbank zurückeilte, segelte der Puck zum 1:2 für Freiburg ins Netz. Jonas Langmann sah den noch abgefälschten Puck zu spät.

In der Drittelpause hatte Towerstars Coach Jiri Ehrenberger vor allem seine Überzahlformationen gut vorbereitet, denn nach nur 57 Sekunden besorgte Ilkka Pikkarainen am rechten Bullykreis den 2:2 Ausgleich. Vorausgegangen war eine Passstafette über Kapitän Vincenz Mayer und Thomas Merl, auch hier gab es für Nemec nichts zu halten. Dank des Treffers konnten die Towerstars zur Freude der Fans auf den Rängen das Spiel doch deutlich an sich reißen. Der Lohn für die harte Arbeit in allen Spielfeldzonen spiegelte sich in der 28. Minute auch auf der Anzeigentafel wider. Erneut war es Thomas Merl, der die schöne Vorarbeit der Kollegen Tim Brunnhuber und Pawel Dronia zur 3:2 Führung nutzte.

Freiburgs Coach Ales Sulak nahm sofort eine Auszeit, um die spielerische Linie wieder herzustellen – allerdings nur mit bedingtem Erfolg. Thomas Supis bekam in der 28. Minute den Puck schön aufgelegt, die Direktabnahme schlug flach zum viel umjubelten 4:2 im Freiburger Tor ein.

Mit der 2-Tore-Führung ging es in die zweite Pause, allerdings wartete auf die Towerstars durchaus auf dem Weg zum Erfolg noch viel Arbeit. Dass die Oberschwaben in der 45. Spielminute ausgerechnet in Unterzahl den nächsten Treffer nachlegen, war der Lohn für den         aufopferungsvollen Einsatz im Zweikampfverhalten. Daniel Schwamberger ließ zum Abschluss eines Konters den Freiburger Verteidiger ins Leere rutschen und schob die Scheibe trocken zum 5:2 durch die Schoner von Nemec.

In der 53. und 55. Spielminute mussten die Towerstars vier Minuten in Unterzahl überstehen, doch diese durchaus noch brenzlige Phase überstand man letztlich ohne weiteren Gegentreffer. So blieb es beim 5:2 Erfolg für die Towerstars, die den guten Saisonauftakt auch gegen den stets schwer auszurechnenden Gegner Freiburg fortsetzten konnten.

Mann des Abends war unbestritten Thomas Merl. Er steuerte zwei Treffer bei und war auch bei den anderen 3 Toren als Passgeber beteiligt.

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