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Towerstars feiern Sieg über Bayreuth zweistellig 

Die Ravensburg Towerstars haben am Freitagabend die 2420 Zuschauer mit einem zweistelligen Sieg über die Bayreuth Tigers für ihr Kommen belohnt. Ausschlaggebend war mitunter die Konsequenz im Abschluss und das Überzahlspiel, bereits nach 16 Minuten stand es 4:0

Die Oberschwaben ließen keinen Zweifel daran, dass sie die Begegnung zielstrebig angehen wollten. Schon vom Anspielbully weg spielten die Towerstars die Scheibe konsequent in Richtung gegnerisches Tor, zudem wurde früh der Abschluss gesucht. Nach drei Minuten sollte es erstmals auf der Gegenseite brenzlig werden, Brian Roloff musste wegen Hakens auf die Strafbank. Das Penalty-Killing der Gastgeber präsentierte sich jedoch effektiv und nach der überstandenen Unterzahl konnten die Towerstars auch alsbald wieder das Kommando übernehmen.

In der 10. Minute musste dann mit Felix Linden erstmals ein Tigers-Akteur wegen eines Regelverstoßes vom Eis, ganze neun Sekunden später hatte sich die Überzahl der Towerstars auch schon wieder erledigt. Jakub Svoboda hämmerte die Scheibe aus halblinker Position zum 1:0 unter die Latte. Adam Lapsansky hatte dem Bayreuther Torhüter noch die Sicht verdeckt, dieser konnte da nur noch den Kopf einziehen. Der frühe Führungstreffer tat den Towerstars freilich gut, den Gästen aus Oberfranken eher nicht. Nur 66 Sekunden später schlenzte Daniel Schwamberger den Puck zum 2:0 über die Fanghand des Gäste-Keepers.

Bayreuth wirkte jetzt vollkommen verunsichert und kassierte weitere drei Minuten auch die nächste Strafzeit. Die Towerstars ließen sich da nicht zweimal bitten, diesmal traf Lukas Slavetinsky aus zentraler Position und es stand nach 14 Minuten 3:0. So wirklich schienen die Gäste den Ernst der Lage nicht erkannt zu haben, denn in der 17. Minute konnte der mitgelaufene Verteidiger Sören Sturm auf der rechten Seite den präzisen Pass von Adam Lapsansky ohne Probleme zum 4:0 im Bayreuther Tor unterbringen. Die Entscheidung eines Torhüterwechsels nahm Tomas Vosvrda seinem Trainer ab, er fuhr entnervt zur Bank und machte seinem Backup Friedrich Hartung Platz.

Im zweiten Spielabschnitt sollte sich am Spielverlauf nichts ändern. Die Towerstars waren in allen Spielsituationen überlegen, beispielsweise gewannen die Mittelstürmer zwei Drittel aller Bullys. Der Lohn für das stärkere Engagement machte sich schon nach 42 Sekunden bemerkbar, als Adam Lapsansky einen zurückeroberten Puck mit der Rückhand zum 5:0 in die Maschen setzte. Dass die Bayreuth Tigers eine Minute später mit einem platzierten Schlagschuss von Geigenmüller den 1:5 Anschlusstreffer markierten, ließ weder auf den Rängen, erst recht nicht auf dem Eis Besorgnis aufkommen. Nur dreieinhalb Minuten später markierte Mathieu Pompei postwendend das 6:1, wieder weilte ein Gäste-Akteur zeitgleich auf der Strafbank. Die Weichen zum Sieg schienen eindrucksvoll gestellt, mit einem 5-Tore Vorsprung ging es in die zweite Pause.

Die Frage, ob die Gäste aus Oberfranken sich noch einmal aufbäumen würden, war spätestens nach 80 Sekunden beantwortet. Wieder konnten die Towerstars geduldig ihr Powerplay aufziehen, nach einem Distanzschuss von Ondrej Pozivil staubte Adam Lapsansky über die Innenseite der gegnerischen Torhüterschiene zum 7:1 ab. Nun war jegliche Moral der Bayreuth Tigers gebrochen, was sich auch in der Vielzahl an Strafzeiten bemerkbar machte. Die Towerstars ließen keinerlei Konsequenz vermissen und dank der weiteren Treffer von Daniel Schwamberger und Kilian Keller wurde der Spielstand bis zur 53. Minute auf 9:1 nach oben geschraubt. „Die 10 muss stehen“, skandierten die Towerstars Fans auf den Rängen, fünf Sekunden vor Ende der Partie wurde dieser Wunsch prompt erfüllt. David Zucker drückte zum 10:1 Endstand ein, einen zweistelligen und so deutlichen Sieg hatten die Towerstars in der Ravensburger Eissporthalle in einem Punktspiel selten gefeiert.

Der unterhaltsame Torreigen wurde mit drei Punkten und einer weiteren Verbesserung in der Tabelle honoriert. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger rangiert vor den beiden schweren Auswärtsspielen in Weißwasser und Bad Nauheim nun auf Rang 8.

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