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Towerstars erwartet in Kaufbeuren heißen Tanz 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag steht in der DEL2 das unbestrittene Top-Spiel auf dem Plan. Die Towerstars reisen als Tabellenführer zum derzeitigen Dritten nach Kaufbeuren, was die Konstellation für das Allgäu-Oberschwaben Derby natürlich noch ein Stück weit reizvoller macht.

Der Einzug in die „erdgas schwaben arena“ im Oktober 2017 hat beim ESV Kaufbeuren und seinem Anhang ordentlich Schwung und auch Euphorie ausgelöst. Zum Ende der Hauptrunde stand die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann auf Platz 4, erst im Halbfinale scheiterte man am späteren Vizemeister Bietigheim. Dass das positive Abschneiden nicht nur ein kurzer Effekt war, beweisen die Allgäuer auch in der aktuellen Spielzeit. Sie rangieren auf Rang drei, sechs Punkte beträgt der Abstand auf die von den Ravensburg Towerstars schon seit Mitte Oktober beanspruchten Tabellenspitze.

Wie auch die Towerstars hat Kaufbeuren das letzte Spiel am Sonntag gewonnen. Beim amtierenden Meister Bietigheim gab es einen 5:3 Auswärtssieg, nicht so gut lief es jedoch am Freitag in eigener Arena gegen Heilbronn. Hier fand der ESVK beim 1:5 gegen Heilbronn offensichtlich kein Konzept. Auch in den beiden Heimspielen zuvor waren die Allgäuer auf eigenem Eis verwundbar. Gegen Dresden unterlagen sie mit 1:4, gegen Bad Nauheim stand nach 26 Minuten ein 0:3 auf der Anzeigentafel. Wobei in diesem Spiel dann zwei erfolgreiche Tugenden zum Tragen kamen. Mit unbändigem Kampfgeist und der Unterstützung der Fans ging man am Ende mit 4:3 als Sieger vom Eis.

Die Towerstars sind auch in Top-Spielen stets gut damit gefahren, sich auf die eigenen spielerischen Stärken zu konzentrieren. Zudem sind Schlüsselaspekte wie zum Beispiel „keine frühen Gegentreffer“ und die Vermeidung von Strafzeiten von großer Bedeutung. Auch eine effektive Chancenverwertung wird enorm wichtig sein, denn mit nur 76 Gegentreffern hat der ESV Kaufbeuren statistisch die beste Defensive der Liga. Ansonsten gilt wie immer in derartigen Derbys: Die Chancen stehen 50:50 und alles kann passieren. Eng war bekanntlich auch das Hinspiel, das knapp mit 4:3 an die Towerstars ging.

Hinweis: Spielbeginn ist bereits um 17 Uhr, die „erdgas schwaben arena“ ist bereits ausverkauft. Ravensburger Anhänger die kein Ticket mehr ergattern konnten, finden mit der Live-Übertragung auf www.sprade.tv eine spannende Alternative. Ein Public-Viewing gibt es wie gewohnt auch wieder im Restaurant „Eiszeit“, dort wird das Spiel im Erdgeschoss auf den Großbildschirmen gezeigt.

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