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Towerstars erkämpfen sich glatten Sieg über Freiburg 

Die Ravensburg Towerstars haben sich einen Tag vor Heiligabend mit einem Heimsieg und drei weiteren Punkten beschenkt. Lediglich im zweiten Drittel war die Partie offen und die Oberschwaben mussten da mit hartem Kampf dagegenhalten.

Die Towerstars setzten die gegnerische Defensive sofort unter Druck und alle vier Sturmreihen kreiierten Chancen. Alleine Olivier Hinse hatte zwischen der 5. und 11. Minute zweimal die Führung auf dem Schläger, in zweitgenannter Situation brachte er einen Alleingang nicht an EHC Torhüter Matthias Nemec vorbei. Auf der Gegenseite sorgte Tobias Kunz nach dreieinhalb Minuten für eine der wenigen Torchancen für die Gäste.

Der Führung ganz nahe waren die Oberschwaben vor ausverkauften Rängen auch in der 13. Spielminute. Zunächst hämmerte Thomas Supis die Scheibe aus der zweiten Reihe an die Unterkante der Latte, dann testete Jakub Svoboda die Festigkeit der Gesichtsmaske des gegnerischen Torhüters Matthias Nemec. Knapp eine Minute später war die längst überfällige und hochverdiente Führung dann aber doch perfekt. Die Wölfe hatten einen Mann auf der Strafbank, als Mathieu Pompei sich zum exakten Zeitpunkt löste und den Schläger vor dem Tor in einen scharfen Querpass hielt.

Eine gegnerische Strafzeit eröffnete den Towerstars auch drei Minuten später einen zählbaren Vorteil. Zwar konnte Nemec den ersten Schuss von Robbie Czarnik noch parieren, gegen den Nachschuss von Olivier Hinse aus der Drehung war der Freiburger Torhüter allerdings machtlos. Die Oberschwaben lagen jetzt mit 2:0 in Front und dies war hochverdient.

Weitere zwei Minuten später musste das Team von Coach Jiri Ehrenberger jedoch einen personellen Rückschlag verkraften, der das Spiel auch nachhaltig beeinflussen sollte. Nach einen Zusammenprall mit gleich zwei Gegenspielern blieb Towerstars Topscorer Andreas Driendl benommen liegen und wurde 15 Minuten später ins Krankenhaus verbracht. Nach entsprechenden Untersuchungen konnte der Ravensburger Goldhelm aber noch am selben Abend die Klinik wieder verlassen. Ob ein Einsatz im Top-Derby in Kaufbeuren am 2. Weihnachtstag möglich ist, wird sich noch zeigen müssen.

Jiri Ehrenberger musste seine Sturmreihen durch den Ausfall von Andreas Driendl umbauen und das brauchte gewisse Anlaufzeit. Zwar hatten die Towerstars gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gute Chancen durch Olivier Hinse (23.) sowie Mathieu Pompei (25.), insgesamt gehörte der zweite Spielabschnitt aber den Wölfen aus dem Breisgau. Allerdings überzeugte Ravensburgs Torhüter Jonas Langmann wieder einmal mit starkem Stellungsspiel und guten Reflexen. Vor allem bei zwei Unterzahlspielen in der 31. und 34. Spielminute war der Towerstars Goalie der Fels in der Brandung und hielt bis zur zweiten Pause am 2-Tore Vorsprung fest. Das „Glück des Tüchtigen“ durfte er bei einem Lattentreffer in der 32. Minute abrufen.

Dass Freiburg im Schlussabschnitt kommen musste, war klar und diese Erwartung trat auch ein. Doch die Towerstars waren hierauf gut vorbereitet und konnten mit gutem Vorchecking und aufopferungsvoller Defensivarbeit den Gegner klar in Schach halten. Ohnehin bedeutete das 3:0 durch Robin Just dann die Entscheidung. Bei einem 3-2 Konter in der 51. Minute hatte die Ravensburger Sturmreihe alle Optionen, Robin Just entschied sich selbst für den Abschluss und überraschte den Wölfe Torhüter mit einem Knaller ins kurze Eck.

Mit einem 6-Punkte Wochenende im Rücken lässt sich Weihnachten nun gleichermaßen entspannt wie selbstbewusst feiern. Die nächste schwere Aufgabe steht bereits am 2. Weihnachtsfeiertag bevor. Hier sind die Towerstars beim Tabellendritten Kaufbeuren zu Gast. In der bereits ausverkauften „erdgas schwaben arena“ wartet auf den Tabellenführer sicherlich ein ganz heißer Tanz.
1:0 13:34 Pompei (Zucker, Driendl, 5:4) 2:0 16:24 Hinse (Mayer, Czarnik, 5:4) 3:0 50:21 Just (Zucker). Strafminuten: Ravensburg 6, Freiburg 8. Zuschauer: 3418 (ausverkauft)
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