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Towerstars bliebt am Ende nur ein Punkt 

Die Ravensburg Towerstars mussten sich im Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten Lausitzer Füchse mit einem Zähler zufrieden geben. Zwar rückte das Team von Coach Jiri Ehrenberger einen 1:3 Rückstand verdientermaßen wieder gerade, die Gäste zeigten sich in der Verlängerung aber den entscheidenden Tick konsequenter im Abschluss.

Die Zuschauer in der Ravensburger CHG Arena sahen zu Beginn eine abwechslungsreiche Partie, auch wenn die wirklich hochkarätigen Möglichkeiten abgesehen von einem Lattenschuss der Gäste zunächst ausblieben. Auf Ravensburger Seite hatten Daniel Schwamberger (5.) sowie Tim Brunnhuber (8.) die ersten Einschussmöglichkeiten.

Während die Towerstars viele gegnerischen Chanen durch gute Zweikampfarbeit in der eigenen Zone unterbanden, war es auf der Gegenseite vor allem Füchse Torhüter Olafr Schmidt, der mit gutem Stellungsspiel zunächst nicht zu knacken war. Auch bei zwei Ravensburger Überzahlspielen in der 11. und 15. Spielminute war der deutsch-kanadische Keeper auf dem Posten.

Die Towerstars erhöhten in der Schlussphase des ersten Drittels den Druck, allerdings gelang den Gästen aus Ostsachsen der erste Treffer. Ein Pass auf Saviano hebelte die komplette Ravensburger Defensive aus und der Füchse-Stürmer schob den Puck trocken ins rechte Eck. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.

Dass die Gastgeber im Mittelabschnitt früh auf den Ausgleich drängen würden, überraschte sicher nicht. Einen 2:1 Konter vollendete Daniel Pfaffengut eiskalt mit einem Schuss in den rechten Winkel. Der Treffer hinterließ bei den Gästen allerdings nicht allzu viel Eindruck, denn sie hatten in den Folgeminuten die besseren Chancen und nutzten diese eiskalt aus. Zunächst traf George nach einem Missverständnis der Defensive hinter dem Tor zum 1:2, zwei Minuten vor der zweiten Drittelsirene erhöhte Ustorf freistehend aus kurzer Distanz gar auf 1:3. Fazit des zweiten Abschnitts: Ravensburg hatte Riesenchancen, doch Weißwasser war abgebrühter im Abschluss.

Zu Beginn des Schlussabschnitts hatten zunächst die Gäste mehr vom Spiel, die Bemühungen der Towerstars auf den Anschlusstreffer blieben vielfach schon an der gegnerischen blauen Linie stecken. Auch eine kurzzeitige Überzahl in der 43. Minute brachte nichts ein.

Das Team von Coach Jiri Ehrenberger fand aber dennoch einen Weg, mit höherem Tempo den Gegner unter Druck zu setzen. In der 49. Minute war es eine Strafzeit, welche den Towerstars den Weg zum 2:3 Anschlusstreffer ebnete. Ganze neun Sekunden brauchte das Ravensburger Powerplay, um durch Kapitän Vincenz Mayer den Puck an Füchse-Torhüter Schmidt vorbei zu bringen.

Die Towerstars waren wieder in Reichweite und machten auch weiterhin deutlich, dass das Spiel noch längst nicht verloren war. Gleich zweimal mussten die Gäste in Bedrängnis Fouls ziehen, die zweite Strafzeit bescherte den Towerstars und ihren mitfiebernden Fans dann den viel umjubelten 3:3 Ausgleich. Der Treffer war allerdings kurios. Robin Just hämmerte die Scheibe über das Tor, der Puck kam über das Glas scharf zurück und beim Klärungsversuch kickte Steven Bär das Spielgerät selbst über die Linie. Knapp zwei Minuten waren da noch auf der Uhr.

Weitere Treffer blieben aus, die Overtime musste entscheiden. Dort setzten Jakub Svoboda und Andreas Driedl nach 43 Sekunden das erste Ausrufezeichen, doch ein Füchse Verteidiger konnte den vor Schmidt freiliegenden Puck gerade noch wegräumen. Die Entscheidung fiel dann in der 63. Minute. Ein Angriff der Gäste konzentrierte sich zunächst direkt vor dem Ravensburger Tor. Doch dann kam der öffnende Pass in den Rückraum, Jeff Hays stand im Slot frei und setzte den Puck maßgenau in den rechten Torwinkel. Die Entscheidung war gefallen, die Füchse hatten sich mit der letztlich effektiveren Chancenverwertung den Sieg geschnappt.

Dank des erkämpften Zählers behalten die Towerstars die Tabellenführung zumindest bis Dienstag, wenn auch nur aufgrund des besseren Torverhältnisses. Ob das auch noch am Dienstagabend der Fall ist, wird sich zeigen müssen. Während die direkten Konkurrenten Weißwasser und Frankfurt am Dienstag beim regulären 40. Spieltag im Einsatz sind, dürfen sich die Towerstars zurücklehnen. Sie tragen dieses Spiel erst zwei Wochen später in Freiburg aus.

0:1 17:22 Saviano (Dietz, Kuschel) 1:1 21:58 Pfaffengut (Mayer, Kokes) 1:2 27:10 George (Breitkreuz), 1:3 38:13 Ustorf (Boiarchinov, Kuchejda) 2:3 48:59 Mayer (Hinse, Czarnik, 5:4 ) 3:3 57:57 Just (Zucker, Sturm) 3:4 62:43 Hayes (Schiemenz, Owens). Strafminuten: Ravensburg 4, Weißwasser 12. Zuschauer: 2555

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