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Towerstars bieten starken Auftritt in Deggendorf 

Die Ravensburg Towerstars haben zum Auftakt des Weihnachts-Spielprogramms einen äußerst konsequenten Auftritt in Deggendorf hingelegt. Beim 7:2 Auswärtssieg war der Endstand bereits nach 38 Spielminuten hergestellt.

Wie im Vorfeld angekündigt gab es im Ravensburger Team das Comeback von Stürmer Jakub Svoboda, auch Verteidiger Martin Kokes war nach seiner Matchstrafen-Sperre von acht Spielen wieder zurück im Team. Nachdem es in den vergangenen sechs Spielen bekanntlich nur vier Punkte zu ernten gab und der Vorsprung auf Platz 2 bis auf drei Punkte zusammengeschrumpft war, stand das Team von Trainer Jiri Ehrenberger beim Tabellenschlusslicht natürlich unter gewissem Erfolgsdruck.

Damit gingen die Oberschwaben allerdings selbstbewusst um. Nachdem beide Mannschaften in der Startminute zu guten Chancen kamen, legten die Towerstars nach zweieinhalb Minuten eine frühe Führung vor. Ein Deggendorfer Spieler weilte auf der Strafbank, einen Schuss von der blauen Linie fälschte Robbie Czarnik vor dem Torraum ab. Ganze 56 Sekunden später legte der US-amerikanische Stürmer auch gleich den nächsten Treffer nach. Diesmal bekam er einen präzisen Pass von Daniel Paffengut in den Slot aufgelegt und die Oberschwaben lagen mit 2:0 in Front.

Damit war der Gastgeber schon einmal so richtig auf dem falschen Fuß erwischt und wirkte in allen Belangen verunsichert. Jakub Svoboda verdeutlichte dies in der 8. Spielminute mit dem 0:3. Er konnte auf halbrechter Seite nach gutem Querpass von Robbie Czarnik genau Maß nehmen und setzte die Scheibe exakt in den linken Torwinkel.

In der vierten und siebten Spielminute kam es dann zu zwei Chancen der Hausherren, die in der Gesamtbetrachtung des Spiels sicherlich als klare Schlüsselszenen zu werten sind. Zunächst parierte Jonas Langmann einen Foul-Penalty von DSC-Topscorer Gibbons, drei Minuten später fischte er den Schuss des vor dem Tor frei postierten Robin Deutschl aus dem rechten Kreuzeck. Damit hielt der Ravensburger Keeper den 3-Tore Vorsprung fest.

Die Towerstars nahmen die gegnerischen Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer auch sofort als Signal, das Spiel wieder an sich zu reißen. Sie kontrollierten mit gutem Vorchecking, hohem Tempo und schnellem Passspiel die Partie nach Belieben und viereinhalb Minuten vor der Pause erhöhte David Zucker auf 0:4. Wieder waren die Gastgeber in numerischer Unterzahl, das zuletzt nicht immer optimale Powerplay der Towerstars schlug also zum zweiten Mal eiskalt zu. Ein 4-Tore Vorsprung zur ersten Drittelpause, das war schon eine ordentliche Hausnummer.

Dann der zweite Spielabschnitt, in dem der Deggendorfer SC bereits nach 26 Sekunden zum 1:4 Anschlusstreffer kam. Die Paradereihe der Gastgeber nutzte den Raum und spielte eine präzise Kombination clever zu Ende. Die Ravensburger Defensive war da zu wenig konsequent in der Zuordnung. Der Hallensprecher hatten den ersten Treffer der Niederbayern gerade erst euphorisch durchgesagt, da jubelten auch schon wieder die Ravensburger Fans. Einen zurückgelegten Puck veredelte Daniel Pfaffengut zum 1:5. Nur eine halbe Minute hatten die Towerstars also für eine entschlossene Reaktion auf den vermeintlichen Hoffnungsschimmer des DSG benötigt.

Weitere vier Minuten später legte das Tabellenschlusslicht durch Brittain aber ein weiteres Lebenszeichen nach. Die generell streng leitenden Unparteiischen hatten in der 34. Minute ein Foul von Andreas Driendl gesehen, das fällige Powerplay nutzte der Deggendorfer Stürmer mit einem platzierten Schuss ins linke Kreuzeck zum 2:5. Angepeitscht von den eigenen Fans machten die Gastgeber jetzt durchaus Druck auf das Ravensburger Tor und Jonas Langmann hatte doch einiges an Arbeit zu verrichten.

Diese knifflige Phase dauerte allerdings nur knapp über drei Minuten. Wie schon bei den vorangegangenen Treffern waren es die schnellen Pässe und viel Rotation im gegnerischen Drittel, die für den entscheidenden Raum und die aussichtsreiche Position zum Abschluss sorgten. Ondrej Pozivil schlentze das Spielgerät mit viel Druck vom linken Bullykreis aus zum 2:6 ins Tor. Als 46 Sekunden später Robbie Czarnik einen Konter vom linken Bullypunkt aus gar zum 2:7 abschloss, war die Partie eigentlich schon durch.

Im Schlussabschnitt spielten die Oberschwaben die Partie mit einer soliden Defensive und weiterem Druck nach vorne solide zu Ende und auch wenn es keine weiteren Treffer mehr zu bejubeln gab, war der Ravensburger Gäste-Fanblock in allerbester Feierlaune. „Nachdem wir uns in den letzten Spielen etwas schwer getan haben, war das heute natürlich ein selbstbewusster Auftritt. Die frühe 3-Tore Führung und der gehaltene Penalty von Jonas hat uns natürlich die nötige Sicherheit für den weiteren Spielverlauf gegeben“, sagte ein hochzufriedener Towerstars Trainer Jiri Ehrenberger.

0:1 02:30 Czarnik (Hinse, Mayer, 5:4) 0:2 03:24 Czarnik (Pfaffengut) 0:3 07:14 Svoboda (Sturm, Czarnik) 0:4 15:30 Zucker (Just, Sturm, 5:4) 1:4 20:26 C.Gawlik (Litesov, Gibbons) 1:5 20:57 Pfaffengut (Hinse, Supis) 2:5 33:53 Brittain (Kasten, 5:4) 2:6 37:14 Pozivil (Mayer, Schwamberger) 2:7 38:03 Czarnik. Strafminuten: Deggendorf 16, Ravensburg 8, Zuschauer: 1806

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