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Rutenfest-Atmosphäre in der Kirche 

„Suchet der Stadt Bestes“, zitierte Gemeindereferentin Christine Mauch am Samstag den Appell eines biblischen Propheten. Sie tat dies in einer übervollen Liebfrauenkirche mit mehr als 1.200 Besuchern, die zum Singen von Rutenfestliedern und dem traditionellen Antrommeln der „Mehlsäcke“ gekommen waren. Zum Besten der Stadt gehörten unter anderem diese Trommlergruppe sowie das Rutenfest, die vielen Einladungen, Begegnungen und das Miteinanderfeiern.

Der Chor der Liebfrauenkirche sang, verstärkt um Sängerinnen und Sänger aus den Chören St. Jodok, St. Christina und Christkönig, unter der Leitung von Kantor Udo Rüdinger das Heimatlied „Mein Ravensburg im Schwabenland“ nach der früher gebräuchlichen Melodie im 6/8tel-Takt von Carl Friedrich Zelter (1758-1832). Rüdinger hat zu den beiden vorhandenen Zelterschen Stimmen (Sopran und Alt) stilecht Tenor und Bass hinzugefügt, sodass eine vierstimmige Chorfassung vorliegt. Außerdem hat er auch „Willkommen uns, du Tag der Freude“ zu vier Stimmen gesetzt.

Die Zuhörer stimmten in die bekannten Texte zu den eingängigen Melodien ein. Sie spendeten Chor und „Mehlsäcken“ lang anhaltenden Applaus. Gemeindereferentin Christine Mauch und Pfarrer Hermann Riedle sprachen zum Abschluss ein Segensgebet für die Rutenfestgäste. Anschließend lud die Kirchengemeinde zum Umtrunk unter den Bäumen vor der Kirche und dem neuen Haus der katholischen Kirche ein.

 

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