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Religionsvertreter unterzeichnen “Ravensburger Erklärung” 

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp für die Stadt Ravensburg haben Vertreterinnen und Vertreter der Alevitischen Kulturgemeinde, der Bahá’í-Gruppe, der DITIB -Türkisch-Islamische Gemeinde, der Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland, der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde, der keb – Katholische Erwachsenenbildung, der Katholische Gesamtkirchengemeinden und der Russisch-orthodoxen Gemeinde am vergangenen Freitag, 22. September, die “Ravensburger Erklärung für das Zusammenleben der Religionen und den interreligiösen Dialog in Ravensburg” im Rathaus unterzeichnet.

Stadtarchivar Prof. Andreas Schmauder erläuterte, wie die konfessionelle Parität seit der Reformation im 16. Jahrhundert die religiöse Toleranz in Ravensburg bis Mitte des 19. Jahrhunderts prägte. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich die religiöse Vielfalt vergrößert, wie der Integrationsbeauftragte Martin Diez, in seinem Überblick über die verschiedenen Zuwanderungsgruppen in den letzten 60 Jahren verdeutlichte.

In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe wurde die “Ravensburger Erklärung für das Zusammenleben der Religionen und den interreligiösen Dialog in Ravensburg” in den beiden zurückliegenden Jahren erarbeitet. Aufbauend auf die Tradition der religiösen Toleranz wird die Erklärung “Brückenbauerin” für das friedliche Miteinander in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung von Menschen mit vielfältiger Religionszugehörigkeit sein. Aufbauend auf die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit und bezugnehmend auf das Integrationskonzept der Stadt Ravensburg.

In Ravensburg leben Mitglieder verschiedener Religionsgemeinschaften und Konfessionen: Christen, Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten und weitere mehr. Eine größere Anzahl von Menschen fühlt sich keiner Religion verpflichtet. Viele Angehörige nichtchristlicher Religionen sind Menschen mit Migrationsgeschichte. “Das Zusammenleben in dieser religiösen Vielfalt ist nicht immer leicht. Viele Menschen können diese Vielfalt als Bedrohung empfinden. Das Vertraute will geschützt und das Fremde anerkannt werden. Beides ist berechtigt. In allen Religionsgemeinschaften gibt es Ängste und Vorurteile, deren Wurzeln oft in eine belastete Geschichte

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