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Noch immer zu viele Gurtmuffel unterwegs 

Mit der bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne KOMM GURT AN  will der ACE Auto Club Europa dem „Gurtmuffel“ mit guten Argumenten entgegentreten. Er will Autofahrer, die sich oder Kinder im Fahrzeug nicht richtig sichern, zum Nach- und vor allem zum Umdenken bewegen.  40 Jahre Gurtpflicht in Deutschland – Zeit Bilanz zu ziehen, was sich in den letzten Jahren getan hat. Und bei einem „Zähleinsatz“ das Anschnallverhaltens von Autofahrern zu überprüfen –  so auch in Oberschwaben

Schon bei der ersten Aktion in der vergangenen Woche an mehreren Orten in Oberschwaben gab es Anlass zur Besorgnis: „2132 Fahrzeuge haben wir hier innerhalb einer Stunde beobachten. Ungeachtet der Gefahr für Leib und Leben sowie eines drohenden Bußgelds von mindestens 30 Euro waren 318 Insassen nicht angeschnallt, davon 246 auf dem Fahrersitz und 72 auf dem Beifahrersitz“, gibt der ACE – Kreisvorsitzende Karl-Heinz Weber ernüchtert das Ergebnis bekannt. Dabei wurden sogar mehr als ein Dutzend Kinder gezählt, die auf dem Beifahrersitz ohne Kindersitz mitfuhren – auch etliche Handysünder waren unterwegs.

Angesichts der Tatsache, dass ohne Gurt schon bei Unfällen mit geringer Geschwindigkeit schwere Verletzungen drohen, ist das für Karl-Heinz Weber eine erschreckende Bilanz.

„Solch ein schlechtes Ergebnis habe ich nicht vermutet. Ich bin überrascht  – und das im negativen Sinne”, ergänzt Reinhard Mohr, Regionalbeauftragter Club in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit Klaus Wachter und Klaus Schuler, beide gehören dem ACE-Kreisvorstand Bodensee-Oberschwaben an, führten und Weber er die erste Zählaktion durch. Anlass für ihn, die Aktion zu unterstützen, waren ACE-Recherchen, nach denen 2014 bundesweit durchschnittlich jeder fünfte Verkehrstote zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt war.

„Wir appellieren an alle, die im Auto unterwegs sind, die Anschnallpflicht ernst zu nehmen. Denn nichts schützt im Auto effektiver als der Gurt“, zieht Karl-Heinz Weber sein Fazit.

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