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Neues Konzept der TWS Netz für Wilhelmsdorf ist umgesetzt 

WILHELMSDORF
Die TWS Netz GmbH hat für die Gemeinde Wilhelmsdorf die Wasserversorgung optimiert. Nach Abschluss der Arbeiten ist zum einen der Druck für die Löschwasserversorgung in allen Bereichen der Gemeinde sichergestellt. Zum anderen wird gemeindeeigenes Trinkwasser nun besser genutzt. Damit ist weniger Zukauf von Wasser aus dem benachbarten Wasserversorgungsverband notwendig. „Gemeinsam mit der Gemeinde und der Feuerwehr haben wir eine zukunftsfähige Lösung erarbeitet“, so Robert Balle,  Wassermeister der TWS Netz.

Das neue Versorgungskonzept hat die TWS Netz, die von der Gemeinde Wilhelmsdorf mit der Betriebsführung Wasser beauftragt ist, erstellt und fachlich begleitet. Die Experten des Wasserversorgers überprüften das Rohrleitungsnetz vor Ort und analysierten die Versorgungssituation, Speicher und Druckverhältnisse. Im Rahmen des Konzepts wurden in den vergangenen Monaten die drei Hochbehälter Pfrungen, Wilhelmsdorf und Esenhausen vernetzt und mit neuer Fernwirktechnik ausgestattet. Einen neuen Zulauf erhielt der Hochbehälter Esenhausen, der mit einer Gesamtkapazität von 1.400 Kubikmetern Wasser eine wichtige Rolle im Konzept zur Versorgung der Gesamtgemeinde spielt. Der Hochbehälter Wilhelmsdorf wurde mit einer neuen Drucksteigerungsanlage ausgestattet, um das Wasser in Richtung Esenhausen und Pfrungen zu transportieren. Handlungsbedarf bestand außerdem bei der Löschwasserversorgung im Bereich der Riedhauser Straße. Durch die bessere Vernetzung der vorhandenen Einrichtungen zur Wasserversorgung kann bei einem Brandfall jetzt im gesamten Gemeindegebiet die erforderliche Feuerlöschmenge bereitgestellt werden.

Die Gemeinde Wilhelmsdorf investierte in die Maßnahmen rund 108.000 Euro.

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