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Nächster Schritt für den Neubau der Grundschule Kuppelnau

Die Visualisierung des Siegerentwurfes zeigt die Ansicht des künftigen Gebäudes. Grafik:Stadt Ravensburg/Schaudt Architekten

Die Stadt Ravensburg plant für die Grundschule Kuppelnau einen Neubau in unmittelbarer Nähe zur bisherigen Kuppelnauschule in der Nordstadt. Steigende Schülerzahlen und erhöhte Raumanforderungen durch den anstehenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen ab 2026 machen einen Neubau notwendig. Bei einem Beteiligungsprozess im Vorfeld des Realisierungswettbewerbs haben die künftigen Nutzer und Experten bereits Rahmenbedingungen festgelegt.

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Zum Schuljahr 2028/2029 soll die neue Schule an den Start gehen. Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp: „Ich freue mich, dass der geplante Neubau nun konkrete Formen annimmt. Wir werden eine moderne Grundschule bauen und machen uns fit für die Herausforderungen, die auf uns warten. Wir investieren hier massiv in die Bildung und bieten den Schülerinnen und Schülern künftig einen tollen Ort zum Lernen und Wohlfühlen.“

V.r.n.l. Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, Prof. Jörg Aldinger, Bürgermeister Dirk Bastin, Erster Bürgermeister Simon Blümcke. Bild: Stadt Ravensburg

An dem Realisierungswettbewerb für die Planung waren 29 Architekturbüros beteiligt. Am 6. Juni tagte das Preisgericht. Die Jury unter der Leitung von Prof. Jörg Aldinger hat sich einstimmig für den Entwurf des Büros Schaudt Architekten aus Konstanz gemeinsam mit w+p Landschaften aus Offenburg entschieden und schlägt diesen zur Realisierung vor. Der Planungsentwurf berücksichtigt in besonderem Maße moderne und funktionelle Bildungslandschaften, städtebaulicher Einklang, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Holzbauweise. Räumlich sollen die Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs künftig in Einheiten, sogenannten Clustern, untergebracht werden. Die einzelnen Klassenzimmer werden mit gemeinschaftlichen Erweiterungsflächen innerhalb einer Einheit ergänzt. Neben einem Betreuungsbereich und einem ansprechend gestalteten Schulhof soll es einen Bewegungsraum geben.

Die Grundschule soll 3,5-zügig sein und eine Vorbereitungsklasse und eine Grundschulförderklasse haben. Rund 400 Schülerinnen und Schüler werden an der Schule unterrichtet werden. Für das Lehrer-, Betreuungs- und Verwaltungspersonal bietet sich Platz für ca. 75 Personen. Nach Fertigstellung werden die Grundschüler aus der bisherigen Kuppelnauschule im Neubau unterrichtet. In die freiwerdenden Räume der Bestandsschule ziehen die Klassen der Gemeinschaftsschule am Standort Neuwiesen.

Im Juli soll in den zuständigen politischen Gremien über den aktuellen Stand aus dem Realisierungswettbewerb informiert werden. Die Beauftragung der Planung ist für Herbst vorgesehen. Die Stadt rechnet im kommenden Jahr mit einem ausgearbeiteten Planungsentwurf und einer Kostenberechnung. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028, pünktlich zum neuen Schuljahr, vorgesehen.

Der Jury des Preisgerichts unter dem Vorsitz von Professor Jörg Aldinger gehörten Oberbürgermeister, Erster Bürgermeister, Baubürgermeister, Vertreter des Gemeinderats und der beteiligten Ämter, sowie Vertreterinnen der Schule und verschiedene Fach-preisrichter an. Ziel des Wettbewerbs war es, für den Neubau der Grundschule ein qualitätsvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäude zu erhalten, das auf die städtebaulichen, funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen angemessen und in hoher Qualität antwortet. In einem landschaftlichen Ideenteil wurde untersucht, inwiefern eine Verknüpfung der neuen Grundschule mit der bestehenden Gemeinschaftsschule zu einem gemeinsamen Schulcampus erfolgen kann. Der bestehende Kleinkindspielplatz innerhalb des Ideenteils soll dabei vollständig erhalten bleiben und bestmöglich in die neue Umgebung integriert werden.

Die prämierten Arbeiten werden vom 17. Juni bis 21. Juni im Technischen Rathaus, Salamanderweg 22, 88212 Ravensburg zu den regulären Öffnungszeiten (Dienstag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag 14  bis 16 Uhr) ausgestellt.

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