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Nachhaltige Jugendarbeit zeigt Erfolge 

Seit fünf Jahren wird am Schulzentrum Neuwiesen erfolgreich mit der Methode der Erlebnispädagogik gearbeitet. Gemeinsam mit den Schülern geht es unter anderem zum Klettern, Kanufahren, Wandern, ins Erlebniscamp oder auch zum Bogenschießen. „Wir haben festgestellt, dass durch das gemeinschaftliche Erleben und das gemeinsame Tun verschiedene Schlüsselqualifikationen wie Teamgeist, Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl, Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen bei unseren Schülern gestärkt werden“, berichtet Schulsozialarbeiter Stephan Launer. Darüber hinaus werden Konzentration und Lernbereitschaft gesteigert und die Jugendlichen lernen eigene Grenzen zu erkennen und sich auf Unbekanntes einzulassen. Doch nicht nur das, auch der Spaßfaktor ist groß, die Schüler sind mit Begeisterung dabei.

Für die erlebnispädagogischen Schülerangebote an der Werkrealschule Neuwiesen und der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule gab es jetzt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.500 Euro. Diese kam aus dem Fördertopf des Sozialstadtmarketingprojekts der Initiative Ravensburg (Stadt und Wirtschaftsforum Pro Ravensburg, WIFO), „Ravensburg macht Sinn“.Weitere 1.500 Euro erhielt die Schulsozialarbeit für das Angebot Bogenschießen, das an der Werkrealschule Neuwiesen sowie an den Gemeinschaftsschulen Kuppelnau und Barbara Böhm durchgeführt wird. „Diese Art der nachhaltigen Jugendarbeit zur Stärkung der Sozialkompetenz ist dem Beirat von ‚Ravensburg macht Sinn‘ eine Förderung wert“, begründete Wifo – Geschäftsführer Eugen Müller die Fördermittelvergabe.

„Die erlebnispädagogischen Angebote sind eine ideale Ergänzung zum Schulalltag und werden sehr gut angenommen“, sagte Monika Glosser, Rektorin der Barbara Böhm-Gemeinschaftsschule. Im Schuljahr 2012/13 wurden rund 150 Schüler in den Klassenstufen fünf und sechs gezählt. Die Nachfrage und das Interesse in Sachen Gemeinschaftsschule seien sehr groß, so die Rektorin. Für die kompletten Jahrgangsstufen hat die Schule eine Konzeption für außerunterrichtliche Veranstaltungen erarbeitet, welche sowohl jahrgangsspezifisch als auch jahrgangsübergreifend agiert. „Sowohl die Schüler als auch die Schule profitieren gleichermaßen von dem erlebnispädagogischen Konzept, welches sehr gut zum Sportprofil der Schule passt“, betonte Sportlehrer Markus Bonsen. Auch ruhigere Schüler können dadurch entsprechend gefordert und gefördert werden. „Die Jugendlichen machen da richtig gern mit und sind hochmotiviert – beste Voraussetzungen für den Schulalltag“, so Markus Bonsen. „Ravensburg macht Sinn“ unterstützt auch die Elternarbeit der Schulen – mit rund 900 Euro für das Projekt „O.K. Voll kompetent“, in dessen Rahmen erlebnispädagogische Veranstaltungen für belastete Familien mit Eltern angeboten werden.

INFO: Wer ein soziales Projekt zur Förderung vorschlagen möchte, kann dies unter Telefon 0751 351299 oder per E-Mail: info@wifo-ravensburg.de tun. Weitere Infos zu „Ravensburg macht Sinn“ unter

www.wifo-ravensburg.de oder www.ravensburg.de.

 

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