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Manne Lucha diskutierte mit Studierenden 

WEINGARTEN
An der Hochschule Ravensburg-Weingarten hat er von 1993 bis 1996 Soziale Arbeit studiert, 2002 bis 2003 belegte er dort den Masterstudiengang Management im Sozial- und Gesundheitswesen, und jetzt sitzt er als Minister für Soziales und Integration im grün-schwarzen Kabinett Kretschmann in Stuttgart: der grüne Landtagsabgeordnete Manne Lucha aus Ravensburg. Am vergangenen Donnerstag, 23. Juni, führte Minister Lucha eine der ersten Dienstreisen im Land zurück an seine alte Alma Mater nach Weingarten – entsprechend stolz war man in der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege: „Ein bisschen haben wir hier an der Hochschule ja jetzt schon auch das Gefühl: Wir sind Minister!“, sagte Dekan Prof. Dr. Wolfgang Wasel augenzwinkernd bei seiner Begrüßung.

Den tropischen Temperaturen und der derzeitigen Prüfungsphase zum Trotz kamen fast 100 Studierende und Lehrende ins Gebäude C der Hochschule, um Lucha zu lauschen und mit ihm zu diskutieren. Der berichtete launig und anschaulich („ich bin schließlich auch gelernte Krankenschwester“) von seinen ersten Erfahrungen mit der Ministerialbürokratie in der Landeshauptstadt, aber auch über seine politischen Vorhaben im Ministerium für Soziales und Integration. „Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat uns damit beauftragt, das Ministerium für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sein. Das nehme ich sehr ernst. Niemand in unserer Gesellschaft darf wegen Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung ausgegrenzt werden oder sich ausgegrenzt fühlen. Wir müssen sehr darauf achten, dass wir keinen einzigen Menschen verlieren.“

Fachlich schlug Minister Lucha einen Bogen von der Pflege über die sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung bis hin zum neuen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz und erinnerte auch daran, dass er sich gemeinsam mit Wolfgang Wasel in dessen Zeit als Sozialreferent des Bodenseekreises für den Ausbau der gemeindepsychiatrischen Versorgung der Region stark gemacht habe. Den Studierenden gab Manne Lucha noch schmunzelnd mit auf den Weg: „Wenn Sie immer schön fleißig lernen und brav jede Vorlesung besuchen, können Sie auch mal Minister werden.“

Im Anschluss an die Vorlesung der etwas anderen Art führten Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Spägele und Dekan Wasel noch ein Sechs-Augen-Gespräch mit Minister Lucha zu aktuellen hochschulpolitischen Themen.

 

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