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Letztes Antrommeln vor dem “NiKi” 

Der Auftritt der Rutentrommler, des Rutenmagisters und der Rutenkinder am Kinderkrankenhaus St. Nikolaus war wie immer ein stimmungsvoller Rutengruß an die kranken Kinder, die das Fest nicht mitfeiern können. Es lag aber auch ein Hauch von Abschied über diesem Vormittag bei wie für diesen Anlass gewohnt herrlichem Sonnenschein. Letztmals fand das Antrommeln am gewohnten Platz vor dem „Niki“ statt. Im nächsten Jahr werden die Rutentrommler vor dem Neubau der Kinderklinik auftreten.

Dieter Graf, der Vorsitzende der Rutenfestkommission, versprach, dass sich mit dem Ortswechsel nichts an dieser in elf Jahren liebgewordenen Tradition ändern wird. „Wir sind ein Heimat- und Kinderfest“, betonte er. Und da gehören auch die kranken Kinder mit dazu. Chefarzt PD Dr. Andreas Artlich meinte, dass sich in die Abschiedsstimmung aber auch Freude mischt. Viel moderner und unserer heutigen Zeit angemessen wird der Neubau sein, in den das „Niki“ im Herbst umzieht.

Traditionell die Rutenwette zwischen Kurt Schlachter, dem Betreuer der Rutentrommler, und OSK-Geschäftsführer Dr. Sebastian Wolf. Die Niederlagenserie des OSK-Chefs hielt an, doch so nah war er noch nie an einem Sieg, bescheinigte ihm Schlachter. Einige der abgefragten Jahreszahlen zur Ravensburger Stadthistorie hatte er parat, doch bei der Frage nach dem Gründungsjahr des Vorläufers des „Niki“, des Kinder- und Säuglingsheimes in der Kapuzinerstraße, lag er haarscharf daneben. 1918 wäre richtig gewesen, zwei Jahre später datierte es Dr. Wolf. Auch beim Gründungsjahr der Rutenfestkommission, 1911, patzte er. Dr. Wolf muss nun die Rutentrommler zum Essen ins Festzelt am Tag der offenen Tür im neuen EK am 17. September einladen. Und auch den zweiten Teil des Wetteinsatzes wird ihm Kurt Schlachter nicht ersparen: Dr. Wolf muss mittrommeln.

Im Anschluss ans Antrommeln gingen der Magister Klaus Herter und die Magisterin Birgit Kibele zusammen mit den Rutenkindern in das „Niki“ um die Rutenteddybären kranken Kindern zukommen zu lassen. Alle Kinder freuten sich riesig über die kuscheligen Geschenke und die netten Genesungswünsche. Auch die Kinder der Kindertagesstätte Casa Elisa nahmen dankend die Plüschtiere mit Aufdruck in den ravensburger Stadtfarben an, die von Dr. Cüneyt Özdemir gespendet worden waren.

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