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Kreis Ravensburg präsentiert sich familienfreundlich 

LANKKREIS RAVENSBURG
Seit 2005 gilt der 15. Mai als der internationale Tag der Familie, der in diesem Jahr im Landkreis Ravensburg unter dem Motto „Einzigartigkeit.Partnerschaftlich.10 Jahre Lokale Bündnisse für Familie“ steht und von zahlreichen Städte und Gemeinden sowie Trägern und Einrichtungen im Landkreis mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen mit Leben erfüllt wird. Dass die „Lokale Bündnisse für Familien“ in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiern können, zeigt den Stellenwert dieses Themas in der Politik wie auch in der konkreten Arbeit vor Ort, schreibt dazu das Kreisjugendamt in seiner Pressemitteilung. Zugleich macht die weiter steigende Zahl dieser Bündnisse nach Einschätzung der Kreisverwaltung auch deutlich, dass das Thema Familie „weiterhin einem stetigen Wandel unterliegt“ und beispielsweise die Vereinbarkeit von Familie und Beruf alle Beteiligten vor immer wieder neue Herausforderungen stellt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werde das Thema Familienfreundlichkeit zudem „mehr und mehr zu einem ganz wichtigen Standortfaktor in den Kommunen“ ist sich Jugendamtsleiter Konrad Gutemann sicher.
Neben dem zehnjährigen Jubiläum der Lokalen Bündnisse und des Kreisfamilienprogramms „fit for family“ würdigt man auf Kreisebene auch die Vernetzungsarbeit der Familientreffs im Landkreis. Seit nunmehr ebenfalls zehn Jahren setzen sich viermal im Jahr kreisweit die Vertreter der Familientreffs zusammen um beispielsweise gemeinsame Aktionen zu planen.

Diese Familientreffs verstehen sich als Anlaufstellen für alle Familien im Landkreis Ravensburg, die neben zahlreichen Informationen rund um das Thema Familie vor allem auch die Chance bieten, neue Kontakte zu knüpfen, Anliegen einzubringen und sich bürgerschaftlich zu engagieren. Unterstützt werden die Familientreffs dabei vom Landratsamt über das Förderprogramm „Kinder, Jugendliche und Familie“. Eingerichtet sind die bislang 8 Familientreffs im  Familienzentrum Hoffmannhaus in Wilhelmsdorf, im Familientreff Weingarten, im Familientreff der Caritas Bodensee- Oberschwaben in Ravensburg, dem Familienzentrum Lukas in Ravensburg-Oberhofen, im Nachbarschaftstreff Domäne Hochberg in Ravensburg, im Haus der Mitte in Grünkraut, im Familien- und Frauentreff e.V. in Wangen und im Frauentreff im Schloss des Kinderschutzbundes in Isny.

Bunt gefächert wie die Familien selbst ist übrigens auch das Programm an diesem Tag. Vom Flohmarkt im Familienzentrum des Hoffmannhauses in Wilhelmsdorf über die kostenlose Familienkarte fürs Ravensburger Flappachbad, der  „Barockwerkstatt“ für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf Schloss Achberg und weiteren Aktionen in Grünkraut, Leutkirch, Isny und zahlreichen weiteren Städten und Gemeinden im Landkreis reicht das vielfältige Angebot an die Familien im Landkreis. Auch wenn Spaß und Unterhaltung an diesem Tag im Mittelpunkt stehen, so hat der Internationale Tag der Familie doch einen recht ernsthaften Hintergrund. Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen stellt  Eltern immer wieder vor große Herausforderungen.

Schließlich sollen weder Kinder noch die eigenen beruflichen Perspektiven leiden, zumal sehr viele Familien einfach auf zwei Einkommen angewiesen sind. Im Landkreis Ravensburg wurden deshalb nach Auskunft von Jugendamtsleiter Konrad Gutemann in den letzten Jahren die Angebote, Kinder aller Altersklassen tagsüber außer Haus unterzubringen, stark ausgebaut. So konnten im Bereich der Schulkinderbetreuung, der Kindergartenbetreuung und in der  Kleinkindbetreuung zahlreiche neue Angebote geschaffen werden. „Sehr erfolgreich“ sind nach seinen Worten auch die Vermittlungsstellen für Kindertagespflege, die sich als hilfreiche Anlaufstellen etabliert haben und zwar sowohl für die Eltern, die nach geeigneten Tagespflegestellen suchen, als auch für die Tagesmütter und Tagesväter, die ein fremdes Kind aufnehmen wollen.

Trotz aller positiven Entwicklungen ist sich der Jugendamtschef bewusst, dass es dennoch nicht einfach ist, immer das passende Betreuungsangebot zu finden. Die räumlichen Entfernungen, die damit verbundenen Kosten, aber auch so ganz profane Dinge wie Urlaubszeiten, Krankheiten der Kinder, Eltern oder Pflegeeltern stellen die Beteiligten oft vor gewaltige Probleme. „Eltern und Pflegeeltern, das sind die echten Manager“, freut sich Gutemann immer wieder angesichts vieler „pragmatischer und intelligenter Lösungen“ Als kompetenten und erfolgsorientieren Ansprechpartner sieht er hier das Jugendamt, das zwar „nicht für alle, aber für sehr viele Fälle eine gute Lösung parat hat.”

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