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Kinder-Kunst-Friedensprojekt fortgesetzt 

Drei Tage lang beschäftigten sich Schüler der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule in Ravensburg im Rahmen eines Schulprojekts mit dem Thema „Respektvoller Umgang“. Unter den 16 verschiedenen Einzelprojekten war auch das Kinder-Kunst-Friedensprojekt „Wir sitzen alle in einem Boot“ der Kinderstiftung Ravensburg vertreten. Rund 25 Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen machten sich mit Lehrerin Ingrid Sachs sowie den beiden Kunstpädagoginnen Monika Schlenker und Renate Reischmann auf die Suche nach gemeinsamen Werten und einem guten Miteinander. Vor einem Jahr wurde das Kinder-Kunst-Friedensprojekt von der Kinderstiftung Ravensburg als Kooperationsprojekt mit Grundschulen in Ravensburg und Weingarten sowie der Jugendkirche Joel gestartet.

Schulkinder gestalteten im Lauf des Jahres künstlerisch ein symbolträchtiges Boot, in dem bunt bemalte Masken zahlreicher Kindergesichter eingebaut sind, die für Werte wie Toleranz, Achtsamkeit, Identität und Gemeinschaft stehen. Zahlreiche Menschen mit verschiedenen Hintergründen, Lebensaltern und sozialen Lebenskontexten haben sich bereits an der Initiative beteiligt, die durch die „Aktion Hoffnung“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart gefördert wird. Das Boot wird im Laufe des Jahres noch an weiteren Standorten ankern. Die Ludwig-Dürr Schule in Friedrichshafen und das  Körperbehindertenzentrum in Weingarten sind die nächsten Aktionsstationen.

Gemeinsam mit Lehrerin Ingrid Sachs nutzten die beiden Kunstpädagoginnen die drei Projekttage, um mit den Jugendlichen über Werte und Gemeinschaft zu sprechen und diese Begriffe mit Leben zu erfüllen. „Die Jugendlichen durften vier Hauptbegriffe auswählen“, berichtete Renate Reischmann. Sie entschieden sich für Vertrauen, Hilfsbedürftigkeit, Respekt und Mut. Gemeinsam wurden dann Bilder gemalt und Geschichten erzählt, wurde Theater gespielt und ein riesiges Banner mit dem Wort „Respekt“ gestaltet. „Vergesst nie, dass wir alle Teil eines riesigen Netzwerks sind, das uns trägt“, gab Monika Schlenker zum Abschluss zu bedenken. In einem gemeinsamen Kreis bauten Lehrerin, Kunstpädagoginnen und Schüler symbolisch ein solches Netz  zwischen sich auf, indem sie sich gegenseitig eine Schnurrolle  zuwarfen. Das gemeinsame Netz erwies sich am Ende als stark genug, einen Menschen zu tragen.

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