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Kardinal Walter Kasper hält Festpredigt 

WEINGARTEN
Mit der Zusage von Kardinal Walter Kasper freut sich Weingarten bei den diesjährigen Blutfreitagsfeierlichkeiten über einen ganz besonderen Ehrengast. Bereits zum dritten Mal wird Kardinal Kasper die Festpredigt an Christi Himmelfahrt halten und am Blutfreitag das Pontikfikalamt in der Basilika von Weingarten feiern.

Zum Blutfreitag 2018 darf Weingarten als Festgast Kardinal Walter Kasper aus Rom begrüßen. Bereits als Bischof von Rottenburg-Stuttgart hielt er im Jahr 1991 die Festpredigt. Im Jahr 2000 war er erneut Festgast beim Blutfreitag, diesmal in der Rolle des Kurienbischofs für die Ökumene. Vor wenigen Wochen durfte Kardinal Kasper in Rom seinen 85. Geburtstag feiern. Obwohl er sich seit fünf Jahren im Ruhestand befindet, ist er als bester Kenner von Theologie und Kirche noch immer ein gefragter Gesprächspartner innerhalb wie außerhalb der Kirche und Autor zahlreicher lesenswerter Bücher. Kardinal Kasper hat nicht nur sofort, sondern auch sehr gerne zugesagt, noch einmal nach Weingarten zu kommen, was für die Stadt Weingarten und die Kirchengemeinde St. Martin eine Freude und Ehre ist, aber auch eine Premiere – denn seit 1945 stand noch niemand vor ihm dreimal als Festgast und Festprediger den Blutfreitagsfeierlichkeiten vor.

Bild: Stadt Weingarten

Über seine Einladung freut sich Kadinal Kasper sehr:”Der Blutfreitag ist für mich neben einem traditionsreichen farbenfrohen Fest ein Tag der Besinnung: Wo stehen wir und wohin gehen wir? Wie tragen wir die lange christlich bestimmte Tradition unseres Landes weiter? Seit meinem letzten Besuch im Jahr 2000 hat sich die Welt nochmals tiefgreifend verändert, vieles ist im Umbruch, vieles beunruhigend und bedrohlich. Da gilt es sich auf unsere Wurzeln zu besinnen und den Segen Gottes für uns und unser Land zu erbitten.”

Am 5. März 1933 kam Walter Kasper in Heidenheim an der Brenz zur Welt. Nach der Gymnasialzeit studierte er Philosophie und Katholische Theologie an den Universitäten Tübingen und München. Nach dem Ende seines Studiums 1956 und einem Jahr im Priesterseminar in Rottenburg am Neckar wurde Walter Kasper am 6. April 1957 durch Bischof Carl Joseph Leiprecht im Dom zu Rottenburg zum Priester geweiht. Darauf folgte ein Jahr als Vikar in der Gemeinde Herz Jesu, Stuttgart. Schon 1958 rief ihn der Bischof als Repetent am Theologenkonvikt Wilhelmsstift nach Tübingen zurück. Nach seiner Promotion 1961 war Walter Kasper als Wissenschaftlicher Assistent bei Professor Leo Scheffczyk und Professor Hans Küng tätig. Nach drei Jahren als Assistent erfolgte 1964 an der Universität Tübingen die Habilitation im Fach Dogmatik.

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