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Interessantes Begleitprogramm zu “Heimat im Glas” 

Auch in Ravensburg sind viele Familien von der Heimtatvertreibung betroffen gewesen, diesem Thema widmet sich derzeit die Ausstellung “Heimat im Glas – Ravensburger Heimatvertriebene”, die noch bis zum 14. September im Museum Humpis Quartier zu sehen ist. Am 15. Juni gibt es hierzu ein Zeitzeugengespräch mit Kuratorenführung.

Kuratorin Dr. Elena Bitterer hat in rund 60 Interviews der Geschichte der Ravensburger Heimatvertriebenen nachgespürt. Wer wie sie Geschichte aus erster Hand erfahren möchte, hat hierzu die Möglichkeit beim Zeitzeugengespräch zwischen der Kuratorin und Rolf Schiller aus Niederschlesien – im Museum Humpis-Quartier am 15. Juni um 11 Uhr.

In vielen Familien ist ein Mitglied nach dem Zweiten Weltkrieg geflüchtet oder wurde vertrieben. Flucht und Vertreibung liegen lange zurück und dennoch sind sie in den Familien oft unausgesprochen ständig präsent. Was die Vertriebenen erlebt haben, betrifft indirekt auch ihre Familienmitglieder. Der Zeitzeuge Rolf Schiller, der als kleines Kind vertrieben wurde, hat diese Erfahrung am eigenen Leib gemacht. Er berichtet darüber, wie und warum er nun versucht Lücken in der Familiengeschichte zu füllen, die Vergangenheit aufzuarbeiten und seiner Familie offenzulegen.

Weitere Termine des Ausstellungs-Begleitprogramms

Fronleichnam, 19. Juni, 18 Uhr

Öffentliche Führung “Meine Heimat im Glas”
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen rund 6.000 Heimatvertriebene v. a. aus Ostpreußen, Pommern und Schlesien, aus dem Sudetenland, Westpreußen und Danzig nach Ravensburg. Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Lebensgeschichten, mit der Integration und den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leistungen der Heimatvertriebenen in Ravensburg und setzt sich mit dem vielfältigen Begriff Heimat auseinander

Donnerstag, 3. Juli, 18 Uhr
Kuratorenführung im Museum Humpis-Quartier

Wissenswertes und Hintergrundinformationen aus erster Hand: Die Kuratorin Dr. Elena Bitterer, in Ravensburg geborene Enkelin eines Vertriebenen aus Pommern, hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren rund 60 Ravensburger Heimatvertriebene interviewt und ihre Ergebnisse in einem Buch, das zugleich ihre Doktorarbeit ist, zusammengefasst und die aktuelle Sonderausstellung “Meine Heimat im Glas” im Museum Humpis-Quartier kuratiert.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unterwww.museum-humpis-quartier.de

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