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Hermann Waibel mit “Bildlicht” im Kunstmuseum zu sehen 



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Unter dem Titel »Bildlicht« zeigt das Kunstmuseum Ravensburg erstmalig das Werk von Hermann Waibel in einer umfassenden Retrospektive. Präsentiert wird das Le-benswerk des aus Ravensburg gebürtigen Künstlers entlang wichtiger Stationen seines Schaffens. So wendet sich Hermann Waibel Ende der 1950er Jahre parallel zu den Strömungen der Minimal Art und der Konkreten Kunst von der Porträtmalerei und der darstellenden Funktion der Malerei ab.

Hermann Waibel: Bildlicht
28. April bis 30. September 2018
Vernissage: 27. April 2018, 19 Uhr

Die gestalterischen Mittel, Farbe, Form, Raum und Bildträger selbst werden zum Gegenstand seiner Werke. Im Mittel-punkt seiner über 60-jährigen Auseinandersetzung mit den malerischen Mitteln steht das Licht, es wird zu seinem Lebensthema. Bei dem Versuch, die Immaterialität des Lichtes in einer materiellen Form erfahrbar werden zu lassen, experimentiert Waibel mit unterschiedlichsten Bildträgern – von der planen Leinwand über das Relief zur Erweiterung des Bildes als Skulptur bis hin zur Antithese der Zerstörung gar Ver-brennung des Bildes durch Feuer. Durch verschiedene geometrische Formen, Struk-turen, Raster, Schichtungen sowie Farbgebungen verschafft er dem Licht ein Spiel-feld zur kontinuierlichen Veränderung seiner Lichtobjekte und -instrumente. Die an den Phänomenen des Wahrnehmungsspektrums des Lichtes orientierten Arbeiten fordern jeden Besucher auf, sich dem Rätsel seiner Wahrnehmung zu stellen, denn letztlich bleibt alles eine Frage der Perspektive.
Parallel zur Einzelausstellung von Hermann Waibel stellt die Ausstellungsreihe »Pro-jektionen« von April bis September 2018 im Erdgeschoss des Kunstmuseums nach-einander vier filmische Arbeiten zeitgenössischer Künstler vor. Der Titel des neuen Formats lässt sowohl die technischen Bedingungen des Mediums Film als auch die Beteiligung des Betrachters, seine individuellen Assoziationen und Erinnerungen, anklingen.

Beginnend mit dem Film »Here & Elsewhere« (2002) der amerikanischen Künstlerin Kerry Tribe (*1973 USA) und nachfolgenden Werken von Jonas Mekas (*1922 LTU), Hiwa K (*1975 IRQ) sowie Christoph Girardet & Matthias Müller (*1966/*1961 D) wird das Zusammenspiel von Erinnerung und Identität facettenreich thematisiert.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di bis So 11-18 Uhr
Do 11-19 Uhr
montags geschlossen, außer feiertags

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