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Happy End nach vielen ungenutzten Chancen 

Die Ravensburg Towerstars sind mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. Das Team von Coach Jiri Ehrenberger war dem Tabellenschlusslicht Deggendorf zwar überlegen, tat sich mit dem Toreschießen allerdings schwer und musste den Umweg über die Overtime gehen.

Die Towerstars hatten schon früh gute Möglichkeiten für die Führung. Nach nur 14 Sekunden leisteten sich die Gäste aus Deggendorf eine Strafzeit, das nachfolgende Überzahlspiel blieb allerdings genauso ungenutzt wie zwischen der 3. und 5. Minute.

Insgesamt hatten die Towerstars vor 2757 Zuschauern deutlich mehr vom Spiel, den ersten Treffer verbuchte allerdings Deggendorf. Ein scharfer Schuss prallte hinter dem Tor in einem kuriosen Winkel direkt vor die Füße von Curtis Leinweber, der quasi nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Zwei Minuten später hatten Olivier Hinse und Daniel Pfaffengut allerdings innerhalb weniger Sekunden den Ausgleich auf dem Schläger. Letzterer brachte auch einen Alleingang in der 13. Spielminute nicht am Deggendorfer Schlussmann vorbei.

Die Towerstars bestimmten das Spiel, bis zur 20. Minute mussten die 2757 Zuschauer allerdings auf den Ausgleich warten. Dann traf Ondrej Pozivil während eines Powerplays mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie. 20 Sekunden standen da noch auf der Uhr, ein Treffer zu einem wichtigen Zeitpunkt.

Die Towerstars übernahmen auch im zweiten Spielabschnitt recht bald die Initiative und Robin Just, sowie David Zucker sahen sich vor dem gegnerischen Tor in guten Einschusspositionen. Auf der Gegenseite zeigte sich allerdings auch Deggendorf durchaus selbstbewusst und brachte die Ravensburger Hintermannschaft immer wieder in Bedrängnis. So auch in der 31. Spielminute. Bei einem Missverständnis der Ravensburger Hintermannschaft schalteten die Gäste blitzschnell, Gibbons schob Sekunden später in der allgemeinen Verwirrung vor dem Ravensburger Tor dann zum 1:2 ein.

Doch diesmal brauchten die Towerstars nicht so lange, um die passende Antwort zu finden. Nur 64 Sekunden später bediente Ondrej Pozivil seinen Kollegen Olivier Hinse mit einem schönen Pass durch die Abwehr und der kanadische Stürmer schob den Puck trocken durch die Schoner von Cody Brenner zum 2:2 Ausgleich über die Linie.

Der Ausgleich beflügelte die Oberschwaben sichtlich, der Druck wurde nochmals erhöht und die Gäste wackelten ordentlich. Deutlich wurde das zwei Minuten vor der zweiten Pause. Robin Just lenkte einen fatalen Fehlpass der Niederbayern sofort weiter zu Mathieu Pompei und der nahm beim 3:2 ganz genau Maß. Auch hier schien der Treffer zu einem taktisch guten Zeitpunkt gekommen zu sein.

Im Schlussabschnitt präsentierten sich die Oberschwaben weiterhin selbstbewusst und erarbeiteten sich mit allen Sturmreihen die hochkarätigsten Chancen. Das Problem war allerdings die Konsequenz im Abschluss. Wo immer die Ravensburger Stürmer auch hinschossen, Cody Brenner im Deggendorfer Tor war auf dem Posten.

Die Vielzahl der nicht verwerteten Möglichkeiten sollte sich wie so oft dann auf der Gegenseite negativ auswirken. In der 50. Minute – zu diesem Zeitpunkt saß Daniel Schwamberger die einzige Ravensburger Strafzeit an diesem Abend ab – setzten die Gäste bei einem Angriff entschlossen nach und der Puck rutschte dann unglücklich durch die Schoner von Jonas Langmann zum 3:3 Ausgleich über die Linie.

Deggendorf nahm durch den Treffer weiter Fahrt auf und man hatte durchaus Sorge, dass das Spiel nachhaltig kippen könnte. In der Schlussphase übernahmen die Oberschwaben aber wieder die Kontrolle. Mitunter bedingt auch durch eine gegnerische Strafzeit in der 56. Minute waren die Towerstars mehrfach dem sicher nicht unverdienten vierten Treffer ganz nahe.

In der Schlussminute wurde es auch nochmals vor dem Ravensburger Tor äußerst brenzlig, doch letztlich bestätigte die Schlusssirene die Punkteteilung.

In der somit erforderlichen Overtime waren die Towerstars sowohl bei den Angriffsbemühungen, als auch in der Abwehr den entscheidenden Tick engagierter und Robbie Czarnik machte dem „Spuk“ zur Freude der Zuschauer dann nach dreieinhalb Minuten ein Ende. Er zog mit der Scheibe aus linker Position vor das Tor und schlenzte den Puck in die Maschen.
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