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Großbrand zerstört denkmalgeschütztes Kavaliershaus 

BAD WALDSEE
Sachschaden in Höhe von etwa 70.000 Eur eontstand  sind am Sonntagabend bei einem Brand des denkmalgeschützten Kavaliershauses hinter dem Waldseer Schloss. Passanten hatten den Brand bemerkt und einen Notruf abgesetzt. Um 19.53Uhr erfolgte der erste Alarm für die Feuerwehr Bad Waldsee Abt. Stadt durch die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben. Gemeldet war ein Brand in einem unbewohnten Haus zwischen Schloss und Schloßsee.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach des Gebäudes. Einsatzleiter Alois Burkhardt ließ sofort Großalarm für die Abteilungen Stadt, Reute-Gaisbeuren und Mittelurbach auslösen. Die Abt. Haisterkirch übernahm die Wachbesetzung in Bad Waldsee. Aufgrund des starken Funkenfluges und der damit verbundenen Gefahr einer weiteren Ausbreitung auf das Schloss wurde vorsorglich eine weitere Drehleiter der Feuerwehr Aulendorf nachalarmiert. Mehrere Angriffstrupps unter Atemschutz begannen sofort mit Löschmaßnahmen von außen. Da Passanten kurz vor dem Brandausbruch noch eine Person im Bereich des Gebäudes gesehen hatten, war unklar ob sich diese noch dort aufhielt. Daher musste das Haus, dessen Dachstuhl mittlerweile in voller Ausdehnung brannte, abgesucht werden. Eine Person konnte dort allerdings nicht aufgefunden werden.

Die massiven Löscharbeiten von allen Seiten und über die Drehleiter zeigten Wirkung. Gegen 21.15Uhr war der Brand weitestgehend gelöscht. Die Nachlöscharbeiten zur Bekämpfung zahlreicher Glutnester in den Dachbalken und einer Zwischendecke dauerten allerdings bis gegen Mitternacht an.

Die Löschwasserversorgung erfolgte zunächst über die Wasserführenden Löschfahrzeuge sowie den Abrollbehälter Wasser, im weiteren Verlauf über das öffentliche Hydrantennetz sowie aus dem Schloßsee.Die Ursache für den Brand sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Durch den Brand wurde das denkmalgeschützte und seit vielen Jahren leerstehende Nebengebäude des Schlosses völlig zerstört. Bürgermeister Roland Weinschenk, der stellv. Kreisbrandmeister Claus Erb sowie eine Mitarbeiterin der Fürstlichen Hauptverwaltung machten sich vor Ort ein Bild des Geschehens und der Einsatzmaßnahmen.

Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehr Bad Waldsee mit den Abteilungen Stadt, Reute-Gaisbeuren und Michelwinnaden mit insgesamt 70 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen sowie die Feuerwehr Aulendorf mit der Drehleiter welche zur Vorsorge alarmiert wurde, aber nicht mehr eingreifen musste. Ebenfalls vor Ort waren Kräfte der DRK Bereitschaft Bad Waldsee welche die Medizinische Absicherung für die Feuerwehrkräfte übernahmen sowie eine Streife der Polizei Weingarten.

Dieser Brand war der zweite Großeinsatz innerhalb von 48 Std. Bereits am Freitagabend waren rund 80 Einsatzkräfte bei einem Brand in Gaisbeuren im Einsatz.

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