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Feuerwehren im Dauereinsatz 

KREISGEBIET
Ein kräftiges Unwetter ist am Freitagabend auch über den Landkreis Ravensburg gezogen.

Die Feuerwehren im Landkreis Ravensburg wurden zwischen 21 und 24 Uhr zu insgesamt 35 Unwetterbedingten Einsätzen alarmiert. Dabei mussten primär Überschwemmte Keller leergepumpt und umgestürzte Bäume von versperrten Straßen beseitigt werden. Einen örtlichen Schwerpunkt gab es dabei nicht, die Einsatzstellen verteilten sich über große Teile des nördlichen Landkreises, u.a. in den Bereichen Altshausen, Bad Wurzach, Leutkirch und Isny.

Den kritischsten Einsatz gab es in Großholzleute bei Isny. Dort brannte ein Wohnhaus, zwei Personen erlitten Verletzungen. Die Feuerwehr Isny im Allgäu war mit allen Abteilungen im Großeinsatz. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des Wohnhauses in Flammen. Zwei Personen erlitten Verletzungen durch eingeatmete Rauchgase – sie wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Durch einen massiven Löschangriff gelang es der Feuerwehr den Brand unter Kontrolle zu bringen. Unterstützung kam dabei auch von den Feuerwehren Maierhöfen und Grünenbach aus dem benachbarten Bayerischen Landkreis Lindau. Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde noch an. Der Brand könnte durch einen Blitzschlag verursacht worden sein, die Polizei ermittelt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist ebenfalls Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Neben den Einsätzen im Landkreis Ravensburg leisten aktuell zahlreiche Einsatzkräfte Überlandhilfe im benachbarten Landkreis Biberach. Dort wütete das Unwetter noch deutlich mehr. Von den Feuerwehren Bad Waldsee und Ravensburg wurden mit drei Wechselladerfahrzeugen ca. 1800 Sandsäcke geliefert. Des Weiteren wurden fünf Löschfahrzeuge der Feuerwehren Aulendorf, Bad Waldsee – Reute, Bad.Waldsee- Haisterkirch, Baindt und Ravensburg entsandt. Auch das THW aus Weingarten und Wangen ist wie schon beim letzten Unwetter vor wenigen Wochen im Lkr. BC im Einsatz.

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