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Oravec beendet aktive Karriere und wird Co-Trainer 

Für die Ravensburg Towerstars hat die Vorbereitung zur neuen Saison im Prinzip mit einem personellen Rückschlag begonnen. Mittelstürmer Christopher Oravec, den bereits in der letzten Saison eine schwere Leistenverletzung und eine Entzündung des Schambeins ereilten, muss seine aktive Spielerkarriere beenden. Er bleibt den Towerstars allerdings als Co-Trainer erhalten. Diese Entscheidung wurde am Freitagmittag bekannt gegeben.

Leider zog sich die Verletzung und Behandlung der Schambeinentzündung unerträglich lange hin und es war keine wirklich nennenswerte Besserung eingetreten“, erklärte der 33-jährige und ergänzte. „Ich stand da irgendwo zwischen Ernüchterung, Wut und Traurigkeit“, ergänzt er. Die Towerstars Clubführung war beim schleppenden Heilungsverlauf stets mit informiert, weshalb man trotz aller Hoffnungen auf eine nachhaltige Verbesserung mehr und mehr auch an Plan B arbeitete. Am Freitag, kurz vor dem ersten Eistraining in der Ravensburger Eissporthalle, stand die Entscheidung hier auch fest: Künftig wird Christopher Oravec die Funktion des Co-Trainers übernehmen. Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan ist trotz der Enttäuschung über das jähe Ende der Karriere von Christopher Oravec froh, ihn im Towerstars System halten zu können. „Orka hat viel für uns geleistet und es wäre nahezu fahrlässig gewesen, seine Fähigkeiten nicht weiter in anderer Funktion zu nutzen“, sagte Rainer Schan. Zudem genießt Christopher Oravec beim Team und auch Sponsoren und Partnern ein hohes Ansehen.

Auch der neue Trainer Dany Naud sieht die Sache mit „einem weinenden und lachenden Auge.“ Gerade bei der Einbindung der jungen Spieler im Team wird er als Co-Trainer wichtige Aufgaben übernehmen können“, sagte der Coach. Am Sonntag werden die Towerstars zu einem sechstägigen Trainingslager nach Südtirol aufbrechen. Zwei Spieler sind hier allerdings nicht von Anfang dabei. Aus familiären Gründen verzögert sich die Anreise von Brian Roloff, er wird am Dienstag in München landen und dort direkt für die Fahrt ins Trainingslager abgeholt. Noch keinem Anreisetermin gibt es bei Alex Leavitt, allerdings aus insgesamt erfreulichen Gründen. Er und seine Frau Lindsey erwarten das erste Kind, das sich etwas mehr Zeit mit der Geburt lässt, als erwartet. „Natürlich haben wir da Verständnis, dies war auch von Beginn an so abgesprochen“, sagt Rainer Schan.

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