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Bilanz: WM-Titel Jubelfeiern weitgehend friedlich 

In Anbetracht der Vielzahl an Menschen, welche die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien im Ravensburger Stadtgebiet verfolgten und am Sonntag auch bis in die späte Nacht hinein auch feierten, verliefen die WM aus polizeilicher Sicht doch weitgehend friedlich und ohne ernste Zwischenfälle.

Beim großen Finaltag schätzte die Polizei die WM-Fans bei den Public-Viewing Veranstaltungen bei der Dualen Hochschule, Eissporthalle und dem Bärengarten auf rund 3800 Personen, die das Spiel verfolgten und mitfieberten. In der Innenstadt, wo viele Gaststätten und Cafés wieder Bildschirme für die Außenbewirtung aufgestellt hatten, wurden etwa 600 Fußballinteressierte registriert. “Während des Spiels kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen”, teilte das Polizeipräsidium in Konstanz mit.

Gut vorbereitet zeigte sich die Polizei wie schon bei den vorangegangenen Vorrunden- und Ausscheidungsspielen, was die Feierdisziplin der Fans nach dem Spiel anbetraf. Rund 500 Autofahrer beteiligten sich an einem Autokorso, um die inzwischen auf 1500 Menschen angewachsene Feiermenge in der Innenstadt nicht zu gefährden, sperrte die Polizei den Bereich Schussenstraße und Frauentor. Beim Autokorso kam es zu einem Auffahrunfall, der einen Sachschaden von rund 2400 Euro forderte. Weitaus mehr dürfte den Unfallverursacher das Ergebnis des Alkoholtests ärgern: Dieser ergab einen Wert von 0,64 Promille.

Keinen Spaß verstand die Polizei bei zwei Personen, die pyrotechnische Knallkörper zündeten. Dabei wurde ein Polizeibeamter durch ein Knalltrauma leicht verletzte. Eine vorläufige Festnahme der beiden Personen war die Folge.

 

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