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Bei 5 gegen 5 ebenbürtiger Gegner 

Towerstars Trainer Jiri Ehrenberger wollte in Absprache mit dem Physio-Team bei den angeschlagenen Spielern Raphael Kapzan, Brian Roloff, Mathieu Pompei und Adam Lapsansky keinerlei Risiko eingehen, sie sollten an diesem Abend nicht zum Einsatz kommen. Die Oberschwaben hatten vor 1120 Zuschauern einen vielversprechenden Start. Bereits nach zwei Minuten wurde David Zucker von Robin Just ab der gegnerischen blauen Linie auf die Reise geschickt, beim Sololauf ließ der Sturm-Neuzugang dem Dornbirner Torhüter keine Chance. Diese Szene gab es im direkten Gegenzug auf die hochkarätige Chance der Gastgeber, hier rettete die Latte für Towerstars-Keeper Jonas Langmann.

Danach ging es ausgeglichen weiter, beide Teams hatten ihre Möglichkeiten und boten immer dann eine durchaus attraktive Testspielbegegnung, wenn die Scheibe schnell nach vorne gespielt wurde. Nachdem beide Mannschaften je eine numerische Überzahl nicht nutzen konnten, hatte Marc Schmidpeter die Führung ganz dicht vor Augen. Er hatte erkannt, dass der Dornbirner Keeper die lange Ecke weit aufgemacht hatte. Sein Versuch eines „Bauerntricks“ blieb allerdings ohne Erfolg.

Mehr Glück im Abschluss hatte Dornbirns Top-Stürmer Dustin Silvester in der 19. Minute. Nach einem Puckverlust dauerte die Umstellung auf Defensive den entscheidenden Tick zu lange, vor dem Tor nutzten die Gastgeber die Überzahlsituation eiskalt zum 1:1 Ausgleich aus. Im zweiten Spielabschnitt legten beide Teams von Beginn an ein flottes Tempo vor, erneut gab es vor beiden Toren hochkarätige Einschussmöglichkeiten mit je einem Latten- bzw. Pfostenschuss. Einen Treffer mit Prädikat „Eishockey-Lehrbuch“ bekamen die rund 100 Ravensburger Fans in der 28. Minute zu sehen. Mit vier direkten gespielten Pässen wurde die Bulldogs-Hintermannschaft eiskalt auskombiniert, Ondrej Pozivil brauchte am Torraum nur noch die Kelle hinhalten, 1:2.

In den letzten fünf Minuten des Mitteldrittels sollte die Begegnung allerdings einen nachhaltigen Knick bekommen.In der 35.Minute sorgte ein missglückter Klärungsversuch letztlich für den 2:2 Ausgleich, dann setzte es hintereinander gleich zwei Strafzeiten. Die doppelte Überzahl nutze Dornbirn effektiv aus und die Oberschwaben gingen mit einem 2:4 Rückstand in das letzte Spieldrittel. Dort war die Luft schnell raus, denn nach knapp sieben Minuten erhöhte Pöschmann gar auf 5:2.

Im Angesicht der Vorentscheidung wirkten die Beine der Oberschwaben noch schwerer, bei den drei weiteren Gegentreffern war die Defensivarbeit nicht mehr mehr entschlossen genug, teils wurden die Schüsse auch noch unglücklich abgefälscht. Trotz der hohen Niederlage bleibt unter dem Strich stehen, dass die Towerstars in den sechs Tagen zuvor eine engagierte Leistung im Trainingslager gezeigt haben und der Spielverlauf bis zur 35. Minute völlig offen war. Am Montag hat das Team frei, ab Dienstag wird dann zweimal pro Tag in eigener Halle trainiert.

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