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Amokalarm in Schulzentrum hält Einsatzkräfte in Atem 
Update

WEINGARTEN
Gegen 21.00 Uhr wurde am Mittwochabend ein Amok- Alarm am Schulzentrum Brechenmacherstaße in Weingarten ausgelöst. Betroffen waren die Realschule und das Gymnasium. Insgesamt waren ca. 17 Polizeifahrzeuge aus dem Polizeipräsidium Konstanz im Bereich der Einsatzörtlichkeit eingesetzt, um die eingegangene Alarmmeldung einsatztaktisch zu bewältigen. Weitere Kräfte der Feuerwehren und des DRK wurden in Bereitschaft gesetzt, um gegebenenfalls angemessen auf einen möglichen Echteinsatz reagieren zu können. Da unklar war, ob sich der Einsatz zu einem Großschadensfall entwickelt wurde für das gesamte Rote Kreuz in den Städten Ravensburg und Weingarten Großalarm ausgelöst, auch die Geschäftsleitung des Roten Kreuzes und Rettungsdienstes wurde alarmiert, sowie das Personal der Rettungsleitstelle aufgestockt. Die Kreisbereitschaftsleiterin und ein Leitender Notarzt wurden in den Führungsstab entsand. Sofort wurden von 46 Freiwilligen, darunter ein Notarzt, mehrere Rettungsassistenten und Sanitäter sämtliche Notfallfahrzeuge in Ravensburg betankt und besetzt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im und am Schulzentrum konnte festgestellt werden, dass es sich offenbar um einen technischen Defekt eines Alarmgebers handelte. Die Schulleitungen, sowie das Schuldezernat der Stadt Weingarten, waren bei dem Einsatz mit eingebunden. Der Polizeieinsatz dauerte bis ca. 22.15 Uhr bis Klarheit zum Alarm festgestellt werden konnte. „Wir waren und sind für den Ernstfall gewappnet“ so Gerhard Krayss, DRK-Kreisgeschäftsführer. Der DRK-Kreisverband Ravensburg ist die größte Hilfsorganisation im Landkreis Ravensburg. Im Ernstfall stellt das Rote Kreuz zwei Einsatzeinheiten im Katastrophenschutz im Landkreis. In den Schnelleinsatzgruppen engagieren sich 107 Freiwillige in den Helfer vor Ort Gruppen stehen weitere 209 Sanitäter zur Verfügung. „Die Einsatzvorkehrungen liefen genau nach Plan ab“ so Raphael Ries, Kreisbereitschaftsleiter beim Roten Kreuz.

 

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