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9:2: Towerstars bieten Demonstration an Effektivität 


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Die Ravensburg Towerstars haben am Freitagabend im Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse einen wahrlich begeisternden Abend geboten und mit einem 9:2 Heimsieg die Tabellenspitze zurückerobert.

Das Topspiel der DEL2 startete vor einer starken Kulisse von 3156 Zuschauern aus Ravensburger Sicht nicht gerade optimal. Bereits nach 15 Sekunden setzte es für Robbie Czarnik eine Strafzeit und die Lausitzer Füchse ließen ein starkes Powerplay durch das Towerstars Drittel laufen. Lange Zeit konnten sich die Towerstars dem Druck erwehren, doch elf Sekunden vor Ablauf der Strafzeit eröffnete sich den Gästen die Möglichkeit zur Führung und dies nutzten sie durch Schiemenz zum 0:1.

Auch in den nachfolgenden Szenen gehörte das Spiel den Gästen, die ihr Vorchecking schon früh und aggressiv an der gegnerischen Zone ansetzten und den Towerstars so den Spielaufbau schwer machten.

Doch die Oberschwaben fanden dagegen ein Rezept, indem sie die Scheibe mit Einzelaktionen durch die neutrale Zone führten und sich dann im gegnerischen Drittel festsetzen konnten. In der 6. Spielminute hatte die Füchse-Defensive den im Rückraum lauernden Max Kolb offensichtlich aus dem Blickfeld verloren, aus kurzer Distanz ließ der Ravensburger Verteidiger dann Füchse Keeper Maximilian Franzreb keine Chance.

Dass der Ausgleich den Towerstars gut tat, zeigte sich schon nach weiteren fünf Minuten. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger, das auf den erkrankten Kilian Keller verzichten musste, ging in der 11. Spielminute mit 2:1 in Führung. Sören Sturm setzte mit einem sehenswerten Pass Tim Brunnhuber in Szene und dieser ließ den von den Eisbären Berlin per Förderlizenz entsandten Türhüter Maximilian Franzreb nicht sehr glücklich aussehen, das 2:1.

Die Gäste kamen aber auch zu ihren Chancen, beispielsweise durch Clarke Breitkreuz. Der Füchse Neuzugang scheiterte in der 13. Minute aus aussichtsreicher Position am starken Ravensburger Keeper Jonas Langmann. Nach drei Strafzeiten in der Schlussphase des ersten Spielabschnitts konnten die Oberschwaben prompt den dritten Treffer nachlegen. Als gleich zwei Gäste-Akteure auf der Strafbank weilten, besorgte Ondrej Pozivil das 3:1. Dies war zugleich der Zwischenstand nach 20 Minuten.

Der zweite Spielabschnitt zeigte ein äußerst drückendes Gäste-Team aus Weißwasser. Hier war es vor allem Towerstars Torhüter Jonas Langmann, der mit guten Reflexen den 2-Tore Vorsprung aufrechterhielt. Nach exakt fünf Minuten war es dann aber doch passiert. In der Abstimmung waren die Oberschwaben einen Tick zu spät dran und Clarke Breitkreuz drückte aus dem Slot die Scheibe zum 2:3 ins linke Eck. Eineinhalb Minuten später folgte jedoch die Schlüsselszene des Spiels. Nach Puckeroberung zog Olivier Hinse in Richtung gegnerisches Tor und er schlenzte die Scheibe sicherlich haltbar auf der Fanghandseite zum 4:2 in die Maschen. Franzreb machte auch alsbald seinem Backup Olafr Schmidt Platz.

Allerdings konnte auch Schmidt nicht verhindern, dass die Ravensburger Offensive jetzt so richtig ins Rollen kam. Mit einem Konter der Marke „Eishockey Lehrbuch“ erhöhte Vinzenz Mayer in der 38. Minute gar auf 5:2. Im wahren Spielrausch erhöhte Ilkka Pikkarainen 76 Sekunden vor Ende des zweiten Spielabschnitts auf 6:2. Für das Schlussdrittel war das schon einmal eine ganz wichtige Grundlage, auch eine Art Vorentscheidung.

Sicherlich versuchten die Gäste aus Ostsachsen zu Beginn des dritten Abschnitts mit aggressiven Angriffen auf den Anschluss zu drängen, doch die Towerstars ließen sich dadurch nicht beeindrucken. Nach sechseinhalb Minuten erhöhten die sie durch Andreas Driendl auf 7:2, damit war die “Messe gelesen”.

Es folgten noch zwei weitere Tore durch David Zucker und Thomas Merl, der zehnte Treffer lag mehrfach in der Luft. Dieser fiel zwar nicht mehr, dennoch sorgte der effektive Auftritt der Towerstars für Begeisterung pur auf den Rängen. Drei Minuten vor Ende setzten Sprechchöre mit „Oh…wie ist das schön“ ein“, es war der Abschluss eines tollen Eishockeyabends in der Ravensburger Eissporthalle.
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