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4:5 in der Lausitz: Towerstars lassen zu viele Chancen liegen 

Die Ravensburg Towerstars haben in einem attraktiven Spitzenspiel bei den Lausitzer Füchsen mit 4:5 den Kürzeren gezogen. Vier Mal konnte das Team von Trainer Jiri Ehrenberger den Rückstand ausgleichen, am Ende reichte es aber nicht für einen Punkt.

Nach rund achtstündiger Busfahrt stellte sich für diese Begegnung beim Tabellenzweiten Lausitzer Füchse natürlich die Frage nach der Physis. Hilfreich war der Umstand, dass Förderlizenzspieler Julian Kornelli zur Verfügung stand und Trainer Jiri Ehrenberger vier Sturmreihen aufs Eis schicken konnte.Die ersten Minuten gingen recht flüssig über die Bühne, wirklich gefährliche Tormöglichkeiten gab es auf beiden Seiten aber zunächst nicht. Die Towerstars hatten aber optische Vorteile, die zwischen der 5. und 12. vor allem durch drei Strafzeiten gegen die Gastgeber klar verstärkt wurde. Während im ersten Überzahlspiel lediglich ein Schuss in Richtung Füchse Tor ging, folgten im zweiten und dritten Powerplay eine Vielzahl an guten Szenen. Allerdings war Weißwassers Torhüter Olafr Schmidt auf dem Posten.

Gleich zwei klare Chancen gab es für die Ravensburger Cracks dann in der 16. Minute. Zunächst fuhren Julian Kornelli und Daniel Schwamberger einen 2-1 Gegenstoß, im allerletzten Moment hielt ein Füchse-Verteidiger jedoch den Schläger in den finalen Querpass. Nur wenig später hatten die rund 20 mitgereisten Towerstars Fans den Torjubel schon auf den Lippen, doch ein von Daniel Pfaffengut abgefälschter Schuss blieb kurz vor der Torlinie liegen. Mehr Glück im Abschluss hatten nach rund 17 Minuten die Hausherren. Nur wenige Sekunden nachdem die Towerstars Defensive eine brenzlige Situation vor dem eigenen Tor zunächst geklärt hatte, schlenzte Fedor Boiarchinov unhaltbar zum 1:0 ins rechte Eck.

In Bedrängnis starteten die Oberschwaben in den zweiten Spielabschnitt. Andreas Driendl konnte den letzten Angriff der Lausitzer vor der Pause nur durch ein Haken stoppen, damit musste der Ravensburger Topscorer den Start des zweiten Drittels von der Strafbank aus verfolgen. Weißwasser zog alsbald das Powerplay auf, doch dann rutschte die Scheibe aus dem Drittel und nachdem Daniel Pfaffengut auf und davon ziehen konnte, schob er den Puck dem gegnerischen Torhüter trocken zum 1:1 Ausgleich durch die Schoner.

Davon scheinbar unbeeindruckt ließen die Gastgeber das Überzahlspiel weiter durch das Ravensburger Drittel laufen, dann hatte Joel Keussen freie Schussbahn. Letztlich durften sich die Oberschwaben also nur knapp eine Minute über den eigenen Treffer freuen. In der Folgezeit war die Partie vollkommen ausgeglichen und brachte auf beiden Seiten Riesenchancen. Ein Geschenk der Lausitzer Abwehr nutzte Oliver Hinse eiskalt zum 2:2, doch diesmal verstummte der Ravensburger Jubel nach nur 15 Sekunden. Nach dem Anspielbully konnte Weißwasser etwas zu einfach vor das Ravensburger Tor ziehen, Clarke Breikreuz ließ Jonas Langmann aus kürzester Distanz keine Chance.

Im Schlussabschnitt legten beide Mannschaften in Sachen Tempo und Entschlossenheit nochmals eine Schippe drauf und das sorgte für hochattraktives Eishockey. Ganze 19 Sekunden waren gespielt, da setzte Andreas Driendl die Scheibe unhaltbar zum 3:3 Ausgleich ins linke Lattenkreuz. Die Towerstars hatten das Momentum jetzt klar auf ihrer Seite und sie sorgten für mächtig Druck auf das gegnerische Tor. Doch leider platzte genau in diese starke Phase der nächste Rückschlag. Steve Saviano konnte beim Schuss zur 4:3 Führung in der 44. Minute in der zweiten Reihe genau Maß nehmen.

Die Eisarena in Weißwasser kochte, doch erneut zeigten sich die Towerstars unbeeindruckt von der Stimmung. Wieder ließen die Oberschwaben die Scheibe meist mit direkten Pässen ins gegnerische Drittel rollen, nach fast einer Minute regelrechtem Powerplay trotz Gleichzahl an Spielern hämmerte Julian Kornelli den Puck zum 4:4 Ausgleich in die Maschen.

Die Towerstars witterten ihre Chance und setzten sofort nach. Leider unterlief ihnen in der 54. Minute dann das gleiche Problem wie beim vierten Gegentreffer. Hinter dem Tor konnte die Chance der Füchse nicht konsequent bereinigt werden, einen Pass an den linken Pfosten nutzte letztlich Thomas Reichel zum Schuss ins rechte Eck. Die Towerstars warfen letztlich alles nach vorne, nahmen in der Schlussminute nach einer Auszeit den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch der sicher verdiente Ausgleich gelang nicht mehr.

Die nächste Gelegenheit die verlorenen Punkte wieder einzufahren gibt es am Sonntag um 18.30 Uhr. Dann sind die Tölzer Löwen zu Gast in der Eissporthalle.

1:0 16:51 Boiarchinov (Hayes, Saviano) 1:1 20:52 Pfaffengut (4:5) 2:1 21:40 Keussen (George ,Eriksson,5:4) 2:2 35:18 Hinse (Pozivil) 3:2 35:33 Breitkreuz (Eriksson, Kania) 3:3 40:19 Driendl (Sturm) 4:3 43:56 Saviano (Monteith , Hayes) 4:4 47:30 Kornelli (Zucker, Supis)5:4 53:02 Reichel (Kuschel, Bär) Strafminuten: Weißwasser 8, Ravensburg 6. Zuschauer: 2278

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