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150 Teilnehmer beim Jugendhearing 

Bei einem Jugendhearing der Stadt Ravensburg trafen sich 150 junge Menschen aus Stadt im Schwörsaal, um sich Gedanken zum Thema “Jugendfreundliches Ravensburg” zu machen. Mit Erfolg: Es wurden viele Ideen und Vorschläge entwickelt.

Mit dem Leitsatz ” Ravensburg ist eine jugendfreundliche Stadt, junge Menschen sollen gerne hier leben und sich an der Gestaltung ihrer Stadt beteiligen” haben sich Gemeinderat und Stadtverwaltung bereits im Jahr 2002 einer aktiven Jugendarbeit verschrieben, um damit “zukunftsorientiert gute Lebensbedingungen für Jugendliche in Ravensburg zu schaffen”, wie die städtische Pressestelle berichtet.

Jetzt, 16 Jahre später, wollte die Stadt bei den Jugendlichen mit einem großen Hearing nachspüren, was bisher erreicht wurde, was fehlt und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen. “Sie sollten sich äußern und ihre Vorstellungen artikulieren. Dazu wurden alle jungen Einwohner der Kernstadt im Alter zwischen 14 und 17 Jahren von der Jugendabteilung des Amtes für Schule Jugend und Sport eingeladen. Insgesamt 150 junge Menschen machten mit und trafen sich am 21. und 22. Juni im Schwörsaal. Besonders oft ging es in den Beiträgen um fehlende Aufenthaltsmöglichkeiten, um neue und jugendgerechte Informationen über Angebote, um mehr Veranstaltungen für unter 18jährige, aber auch um verbesserte schulische Zugänge zur Kommunalpolitik – etwa im Hinblick auf das Wahlrecht ab 16 und die anstehenden Kommunalwahlen.

“Viele wertvolle Vorschläge wurden erarbeitet und Projektideen entworfen, dafür gebührt den jungen Leuten großer Dank”, schreibt dazu die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Diese Ideen sollen nun genau auf ihre Machbarkeit geprüft und wo immer möglich umgesetzt werden. Die Ergebnisse werden durch ein Fachbüro zusammen mit den Fachleuten der städtischen Jugendarbeit und dem Schülerrat ausgewertet und dem Gemeinderat/ der Öffentlichkeit in einem Abschlussbericht im Herbst 2018 vorgestellt.

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