Nach Gegentreffer total den Faden verloren

Die Towerstars mussten eine bittere Heimniederlage gegen Bremerhaven einstecken. Nach 43 Minuten lagen die Gastgeber gar mit 0:5 zurück. Ausschlaggebend war die 26. min, als die Towerstars vehement gegen den ersten Gäste-Treffer reklamierten und fortan völlig von der Rolle waren. Innerhalb von 198 Sekunden kassierten sie vier Tore. Videobericht
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Towerstars Coach Uli Liebsch musste zwar wie bereits gemeldet auf Max Schmidle verzichten, allerdings waren Kiel McLeod und Stefan Vogt nach 14-tägiger Pause wieder dabei. Die Partie gegen den Tabellennachbarn aus dem hohen Norden startete flüssig und mit attraktivem Eishockey. Erst nach drei Minuten unterbrach erstmals ein Pfiff der Linienrichter wegen einer Abseitsposition das Spiel, ansonsten ging diese munter hin und her und beide Torhüter standen quasi im Sekundentakt im Brennpunkt. Besonders galt dies für Gäste-Keeper Marco Sluvelo in der 5.min, als ihm ein Puck aus der Fanghand rutschte und Ben Thomson den Puck im Liegen über die Linie stochert. Doch Hauptschiedsrichter Fröschle hatte schon zuvor abgepfiffen, weil er den Puck offenbar sicher in den Fängen des Torhüters ahnte. Das Spiel war bis zur ersten Pause genauso ausgeglichen wie der Spielstand, 0:0.

Die bislang fehlenden Tore wurden schon früh im Mittelabschnitt, allerdings zum Leidwesen der Towerstars und den rund 2700 Zuschauern in der Ravensburger Eissporthalle. In der 26.min traf Kosick aus kurzer Distanz zur Gäste-Führung, allerdings war der Puck nicht im Tor, sondern prallte vom Innepfosten zurück, der PUck hatte nicht einmal die Torlinie berührt. Die erfolglosen Protest brachten die Gastgeber aber vollends aus dem Konzept. Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten erhöhten Bremerhaven auf 0:4, 79 Sekunden später fand ein abgefälschter Schuss von Stanley den Weg zum 0:4 ins Ravensburger Tor. Die Ravensburger Cracks rackerten danach redlich, mehr als zwei Pfostenschüssen von Thomson und Wren sprangen allerdings nicht heraus.

Als Bremerhaven in Überzahl kurz nach Beginn des Schlussabschnitt auf ein ernüchterndes 0:5 erhöhte, war die Entscheidung so gut wie gefallen. Doch den Towerstars gelangen innerhalb der folgenden zwei Minuten gleich zwei Anschlusstreffer und danach sehr gute Gelegenheiten wieder zurück ins Spiel zu kommen, Als Tom Kimmel 87 Sekunden vor Schluss gar das 3:5 markierte, waren die Towerstars in Reichweite. Trainer Uli Liebsch zog auch umgehend den Torhüter zugunsten eines 6. Feldspielers, allerdings brachten die Pinguins den Sieg aufgrund der besseren Chancenauswertung nicht unverdient über die Zeit.

Morgen treten die Towerstars beim Traditionsclub SC Riessersee an. Der Aufsteiger ist selbstbewusst in die Saison gestartet, bot allerdings in den letzten Wochen wenig konstante Leistung. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, das Towerstars Fanradio überträgt das Spiel live ins Internet. www.evr-fanradio.de

0:1 25:13 Kosick (Janzen),
0:2 26:31 Fatyka (Teljukin, Kopecky)
0:3 27:02 Janzen (Litesov, Janzen)
0:4 28:31 Kopecky (5:4) (Hucko, Stanley)
0:5 43:09 Stanley (5:4) (Hucko)
1:5 45:47 Mc Leod (5:3) (Wren, Kinch),
2:5 47:45 Busch (Slavetinsky).
3:5 58:33 Kimmel (5:4) (Wren, Kinch)

Strafminuten: Ravensburg 14, Bremerhaven 18

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Ein Punkt am Wochenende zu wenig | Towerstars gegen Bremehaven erneut nicht komplett

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