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Bittere Niederlage in Frankfurt 



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Die Ravensburg Towerstars haben in einem bis zur allerletzten Sekunde hochspannenden Spiel in Frankfurt leider keine Punkte ernten können. Dabei gab es ausreichend Chancen, sich mit einem Sieg in die Länderspielpause zu verabschieden. Am Ende entschied eine eigene Strafzeit in der Schlussphase über Sieg und Niederlage.

Die Startminuten gehörten zunächst den Gastgebern, die das von Jimmy Hertel gehütete Tor der Towerstars gleich einmal ordentlich unter Beschuss nahmen. Eine Frankfurter Strafzeit nach zweieinhalb Minuten brachte dann zwar keinen zählbaren Erfolg, hatte aber zumindest den Effekt, dass die Towerstars selbst besser den Rhythmus fanden. Das Spiel war von der Zahl der hochkarätigen Möglichkeiten sicher ausgeglichen, rein optisch gesehen durfte man den Towerstars durchaus leichte Vorteile zugestehen. Nicht zufrieden war Towerstars Trainer Jiri Ehrenberger mit der Effizienz der vier Überzahlspiele, die alleine im ersten Spielabschnitt Chancen auf die Führung eröffneten. Es blieb aber nach 20 Minuten beim torlosen Unentschieden.

Im zweiten Spieldrittel setzten die Towerstars dann in der 26. Minute doch den ersten zählbaren Akzent. Aus linker Position schlenzte Adam Lapsanksy die Scheibe exakt ins lange Eck, Arturs Kruminsch hatte gute Vorarbeit geleistet. Die Gastgeber mussten diesen Gegentreffer erst einmal verdauen, die Towerstars versäumten es aber, gleich den nächsten Treffer nachzulegen. So fanden die Löwen alsbald wieder den Faden und dreieinhalb Minuten vor der zweiten Pause glich Patrick Jarrett auf 1:1 aus. Vor dem Tor wurde die Zuordnung den entscheidenden Tick zu spät hergestellt. Nur kurz danach waren die Towerstars wieder am Zug und der Puck war im Tor der Gäste. Allerdings wurde der Treffer nicht gegeben, da im selben Moment das Tor aus der Verankerung sprang. Auch wenn die Unparteiischen den Videobeweis heranzogen, blieb die Entscheidung höchst umstritten.

Für das Schlussdrittel war definitiv Hochspannung angesagt und die Towerstars waren zunächst deutlich näher am nächsten Treffer, als die gastgebenden Löwen. Innerhalb von knapp fünf Minuten fuhren die Towerstars drei schnelle Konter, doch Jakub Svobda, David Zucker und auch Mathieu Pompei scheiterten am starken Frankfurter Torhüter Hannibal Weitzmann. Wie schon so oft sollte sich die fehlende Effektivität im Abschluss auf der Gegenseite rächen. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit drückte Wade MacLeod den Puck direkt zum 2:1 ins Tor. Einen mentalen Einbruch sollte dieser Gegentreffer auf Ravensburger Seite nicht hervorrufen, ganz im Gegenteil. Die Towerstars drückten sofort wieder aufs Tempo und nur vier Minuten nach der Frankfurter Führung glich Adam Lapsansky zum 2:2 aus. In den Schlussminuten folgte ein offener Schlagabtausch mit dramatischen Torszenen auf beiden Seiten.

Doch dann unterbrach in der 56.Minute ein Pfiff der Hauptschiedsrichter das Spiel und Thomas Supis musste wegen Hakens auf die Strafbank. Diese Chance sollte sich der Tabellenzweite dann nicht entgehen lassen. Clark Breitkreuz schaltete blitzschnell, als im Getümmel vor dem Tor dem auf den Puck gehechteten Jimmy Hertel die Scheibe aus der Fanghand rutschte. 3:2 für Frankfurt, dabei blieb es dann auch bis zur Schlusssirene.

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