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Ärzte machen sich auf Weg nach Kenia 

Der Solarcontainer ist in Kilifi / Tezo bereits angekommen. Bild:  Solarplexum / Wollmarshöhe



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BODNEGG
In Kenia wird jetzt die in Oberschwaben (Bodnegg bei Ravensburg) konstruierte Solarstromanlage aufgebaut und in Betrieb genommen.

Die Schirmherren des Vereins Green Olive e. V. und Stifter der Solaranlage (Klinik Wollmarshöhe, Bodnegg und Dr. Korte Stiftung, Überlingen) sowie der technische Leiter der Wollmarshöhe sind in den letzten Vorbereitungen für ihre bevorstehende Reise nach Kenia um die gestiftete Solaranlage ”Solarplexum I” aufzubauen. Sie verbinden dies mit ihrem jährlichen Gesundheitscheck der Schüler und Lehrer und informieren sich über die neuesten Entwicklungen des Projektes ”Green Olive High School” und den Einsatz gespendeter Gelder.

Green Olive e. V . erhält die Solarstromanlage für die Lakewoood Green Olive Highschool in Kilifi Rokker-Pezzo. Die Anlage wurde entwickelt, gebaut und finanziert durch die Klinik Wollmarshöhe (Bodnegg bei Ravensburg) und der Dr. Korte Stiftung (Überlingen). Die Entwicklung und Bauzeit betrug ca. ein Jahr von November 2014 bis September 2015. Am 28.09.2015 wurde die Anlage abgeholt und von Hamburg aus verschifft. Am 02.11.2015 traf sie in Mombasa, Kenia ein.

Die beiden Afrika-erfahrenen Ärzte unterstützen das Projekt zur Förderung von Kindern und Jugendlichen ”Green Olive High-School” seit 2012 und sind seit 2014  als  Schirmherren des Vereins berufen (Green Olive e. V .). Prof. Dr. Mehl (Klinik Wollmarshöhe, Bodnegg) und Dr. Dr. med. Korte (Dr. Korte Stiftung, Überlingen) besuchen Schule und Internat in Kenia seit dieser Zeit in regelmäßigen Abständen um ärztliche Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, die ansonsten nicht finanzierbar wären. Schwierige notwendige ärztliche Eingriffe werden vor Ort mit Ärzten der nächstgrößeren Stadt organisiert, die Bezahlung der Ärzte vor Ort von Dr. Mehl und Dr. Korte ausgehandelt und durch Spendengelder finanziert.

Neben jeder selbstverständlichen Hilfe für Flüchtlinge hier, seien die Migrationsströme letztendlich nur durch Hilfen vor Ort dauerhaft zu kontrollieren und zu bewältigen, meint Dr. Mehl. Nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen zu bekämpfen – wie z. B. in guter medizinischer Versorgung – sei nachhaltig. Leider hätten kleinere Entwicklungshilfeorganisationen im Augenblick das Nachsehen, würden im Schatten medialer Mainstreamthemen stehen und könnten kaum das bewahren, was sie mittlerweile vor Ort aufgebaut und organisiert hätten, geschweige denn neue Projekte angehen.

Aus diesem Grund finanzieren die Schirmherren nun das Projekt, die Green Olive High School in Kenia mit Elektrizität per Solarenergie zu versorgen. Dadurch können nicht nur Wasserpumpen und andere elektrische Geräte betrieben werden, die den Alltag erleichtern, sondern es bietet Schülern und Lehrern die Möglichkeit der Nutzung von PCs und Zugang zum Internet.

Auch Sie können helfen, die Ursachen für Hunger, Elend, Not und Flucht dort zu bekämpfen, wo sie entstehen. Für 30,- oder 50,- € monatlich ermöglichen Sie einem Schüler den Schulbesuch mit Verpflegung oder auch die Unterkunft im Internat. Auch themengebundene Spenden sind möglich, z. B. für eine dringend erforderliche Schutzmauer.

Weitere Informationen zum Projekt:
www.solarplexum.de
www.wollmarshoehe.de

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